Ezekiel "Eazy" Washington (
Denzel Washington) ist ein einfacher aber glücklicher Fabrik-Arbeiter - bis er sich eines Tages weigert, nach einer Doppelschicht noch Überstunden zu schieben und von seinem Chef kurzerhand Butterbrot kauend vor die Tür gesetzt wird. Nun plagt ihn die Sorge, wie er die Hypotheken für sein Haus bezahlen kann. Da kommt ihm das Angebot von DeWtt Albright (
Tom Sizemore) gerade recht: Für 100 Dollar soll er die geheimnisvolle Daphne Monet (
Jennifer Beals) aufspüren. Diese hat gerade ihren Lover Todd Carter (
Terry Kinney) sitzen lassen, der sich voller Frust aus dem Rennen um das Amt des Bürgermeisters zurückgezogen hat.
Albrights Motive sind Eazy zunächst gleich - er zieht durch die Bars um eine Spur von Daphne zu finden. Dabei stößt er auf Coretta James (
Lisa Nicole Carson), mit der er eine Nacht verbringt, und die am nächsten Morgen, kurz nachdem Eazy ihr Haus verlassen hat, tot aufgefunden wird. Natürlich ist der Hobby-Schnüffler der Hauptverdächtige. Nun kann ihm nur noch einer helfen: Mit seinem Freund Mouse (
Don Cheadle) macht er sich nun auf die Jagd nach Daphne Monet, dem "Teufel in Blau".
Trotz des eigentlich anspruchsvollen Plots wirkt "Teufel in Blau" wie ein
"Chinatown"-Abklatsch im Milieu der Farbigen - nur das Regisseur und Drehbuchautor Carl Franklin es in keinem Punkt versteht, die Story so klar und nachvollziehbar zu erzählen, wie sein "Vorbild" Roman Polanski. Da hilft es auch nicht viel, dass Denzel Washington als "Detektiv wider Willen" eine ausgesprochen gute Figur abgibt.