Seltsame Dinge gehen in der Kleinstadt Ambrose vor. Seit eines Abends drei Jungen einen hellen Lichtschein gesehen haben, scheint nichts mehr wie es war. Eine fliegende Untertasse soll es sein, was dort gelandet ist und das "Objekt" ist zur Besichtigung freigegeben. Im Auftrag der Regierung sehen sich auch Professor Andrew Nivens (
Donald Sutherland), sein Sohn (und Mitarbeiter) Sam (
Eric Thal), die Biologin Mary Sefton (
Julie Warner) und Jarvis (
Richard Belzer) das "UFO" an. Sie finden es allerdings leer und verlassen und können zunächst keine Rückschlüsse auf eventuelles außerirdisches Leben ziehen.
Dies soll sich aber bald ändern, als sie einen Beamten in Ambrose recht aggressiv vorfinden und erschießen müssen. Auf seinem Rücken finden sie eine merkwürdige, offensichtlich Blut saugende Kreatur, die sie in einen Koffer sperren und mitnehmen. Im Labor stellen sie fest, dass dieses Lebewesen zu 60 % aus Hirnmasse besteht. Es benutzt den menschlichen Körper als "Puppe" und übernimmt komplett die Gedanken seines Wirtes. Leider müssen sie feststellen, dass sich die Kreatur schon vermehrt und verbreitet hat: Jarvis ist der erste vom Team, der ihr zum Opfer fällt, aber auch für alle anderen besteht Alarmstufe Rot. Wie auch für alle Einwohner von Ambrose, denn man fürchtet, dass die Lebewesen aus dem All bereits die ganze Stadt unerkannt in ihrer Hand haben könnten...
"The Puppet Masters" ist ein Science Fiction-Film, der sehr sparsam mit genre-typischen Special Effects umgeht. Kaum etwas deutet auf "Fiction" hin, alles scheint real, lediglich die Kreaturen sind "nicht von dieser Welt". Aber auch hier stellt sich nur selten Ekel ein, recht natürlich wirken die Abläufe, die Übernahme der Gedanken durch die Fremden. Und so kann der Film mit einer durchaus spannenden und auch für nicht SF-Fans nachvollziehbaren Handlung aufwarten - und mit einem starken Donald Sutherland in der Hauptrolle.