Fliegen - das war schon immer der Traum von Pete "Maverick" Mitchell (
Tom Cruise) und das bei der Army der Vereinigten Staaten. Diesen Traum will sich der junge Draufgänger gemeinsam mit seinem Freund Nick "Goose" Bradshaw (
Anthony Edwards) nun endlich erfüllen, als er auf der Luftwaffenakademie zu der Elite-Einheit der "Top Gun" stößt. Dabei fällt "Maverick" zunächst einmal durch sein loses Mundwerk auf - aber auch mit einem Flugzeug scheint er umgehen zu können.
Allerdings riskiert er einmal zu viel. Es kommt zu einem tragischen Zusammenstoß - ausgerechnet mit seinem Freund "Goose", der dabei ums Leben kommt. Die Begeisterung für die Fliegerei kann das bei Pete allerdings nicht lähmen. Im Gegenteil: Er "trainiert" von nun an noch fanatischer und alle halten ihn für Wahnsinnig. Mit einer Ausnahme: Seine Ausbilderin "Charlie" Blackwood (
Kelly McGillis) zeigt Verständnis für ihn - das aber nicht nur im Flugzeug...
Die Simpson/Bruckheimer-Produktion bedient nun wirklich alle Klischees: Den amerikanischen Traum von der Karriere, den Traum von Fliegen, eine gute Portion Patriotismus, den tragischen Zwischenfall und natürlich die "Love Story" am Rande. Aber die Produzenten und Regisseur Tony Scott schaffen es, dass man über dieses doch all zu simple Strickmuster doch gerne hinwegsieht und sich von der Flieger-Story zwei Stunden prima unterhalten lässt. Sogar einen "OSCAR" gab es schließlich für "Top Gun": Für den vom Giorgio Moroder komponierten Filmsong "Take My Breath Away" - mit der Gruppe "Berlin" auch ein Welt-Hit.