Es war einmal vor langer, langer Zeit in einem gar nicht so fernen Land. Da spürte der alte Spielzeugfabrikant Kenneth Zevo (
Donald O'Connor), dass sein Ende gekommen war. Nun hatte der alte Mann zwei Söhne: Der eine, Leland (
Michael Gambon), war ein harter Mann, der immer schon einen besonderen Hang zum Militär hatte. Der andere aber, Leslie (
Robin Williams), war ein rechter Kindskopf geblieben. Als er sich nun entscheiden musste, wem von beiden er sein Lebenswerk hinterlassen solle, da entschied er sich schweren Herzens für den energischeren Leland.
Als der alte Mann aber die Augen für immer geschlossen hatte, da hielt es den jungen Leland nicht mehr inmitten all der Plüschtiere. Er stellte kurzerhand die Produktion der Spielwaren ein und produzierte fortan Waffen und Militärbedarf in Vaters alter Fabrik. Dem armen Leslie blutete das Herz. Da besann er sich seiner Freude, der alten Spielzeuge seines Vaters, und versuchte mit Ihnen zusammen den bösen Leland in die Flucht zu schlagen...
Ganz so märchenhaft ist "Toys" leider nicht gelungen. Was traumhaft und verspielt anfängt wird zunehmend bizarr und steril. Regisseur Barry Levinson setzte (wieder einmal) auf zuviel Technik und überfrachtete den leichten Film mit unpassenden Effekten. Aber vielleicht mag er hiermit den Grundstein für die drei Jahre später erschienene
"Toy Story" gelegt haben - dann war der Film doch für etwas gut...