Der tödliche Unfall ihres gemeinsamen Freundes Bill und die Beerdigung lassen die Städter Dr. Mott Dan (
Seth Green), Jerry Conlaine (
Matthew Lillard) und Tom Marshall (
Dax Shepard) nach vielen Jahren wieder zusammen kommen. Dabei entdecken sie eine alte Kiste wieder, in der sie als Kinder ihre persönlichen "Schätze" hineingelegt hatten und sich mit einem Blut-Eid geschworen, diese erst wieder zu entnehmen, wenn sie den Schatz des legendären Flugzeugentführers D.B. Cooper gefunden hätten – 200.000 US-Dollar, die er bei seinem Absturz in den Wäldern von Oregon verloren haben muss. Sie entdecken auch, dass Bill diesem Traum wohl immer noch nachhing und eine gemeinsame Kanu-Tour der vier Freunde plante – für die verbliebenen Drei ist nach kurzer Zeit klar, dass sie den Plan alleine zu Ende bringen müssen.
Also besorgen sie sich kurzfristig Urlaub von ihren Freundinnen und Jobs, mieten sich ein Kanu und stürzen sich in einen wilden Bergfluss. Sie ahnen noch nicht, dass sie bald leibhaftigen Bären begegnen sollen, zwei Hippie-Mädchen kennen lernen, die in einem Baumhaus leben und von zwei Männern (u.a. Del Knox (
Burt Reynolds)) gejagt werden, die in den Bergen illegal Marihuana anbauen und die das Trio nicht lebend entkommen lassen wollen…
"Trouble ohne Paddel" beginnt wie eine dieser "Coming Of Age"-Geschichten, in denen "junge Erwachsene" Jugendträumen nachhängen. Leider bleibt das allerdings sehr vordergründig. Danach entwickelt sich der Film mehr zum "Kanu-Movie", eine Wasservariante des "Road Movie": Die Protagonisten wechseln ständig die Orte, erleben (meist unangenehme) Situationen und müssen wieder fliehen. Leider ist das ganze nur beschränkt witzig und auch die Suche nach "D.B. Cooper" sorgt nicht wirklich für Spannung – ein durchaus unterhaltsames Durchschnittsfilmchen.