München 1924: Sechs Kinder leben in einem Münchener Mietshaus. Im Mittelpunkt steht der junge Leo "Bubi" Knie (
Jan Polak, später
Peter Ketnath), der von klein auf ein Auge auf die attraktive Marilli Kosemund (
Janina Vilsmaier, später
Nina Hoss) geworfen hat. Seine Liebe wird allerdings nicht so recht erwidert. Leo ist jedoch auch zu schüchtern, um Marilli zu kämpfen. Während er einige oberflächliche Freundschaften hat, gerät Marili ein ums andere Mal an den falschen.
Ein Umstand, der nicht nur sie, sondern auch andere ins Verderben stürzt. So den Hausmeister, dem man ein Verhältnis mit ihr nachsagt und der sich darauf kurzerhand erhängt. Auch die Ehe von Marillis Eltern, bzw. ihrer Mutter und ihrem Stiefvater ist alles andere als glücklich und Marilli gerät ein ums andere Mal zwischen die Fronten. Leo dagegen wird immer merkwürdiger und zieht sich zurück. Glücklich wird allerdings auch er nicht...
Teilweise fällt es recht schwer, den Handlungssträngen zu folgen, die Regisseur Joseph Vilsmaier in der Verfilmung des Romans von Sigi Sommer legt. Er kommt zwar immer wieder auf Leo und Marilli zurück - die Zwischenepisoden können allerdings auch nur schwerlich für sich stehen. So ist das ganze nicht nur recht düster, sondern auch verwirrend. Keine leichte Unterhaltung, aber zumindest gibt es eine ansprechende schauspielerische Leistung von Hauptdarsteller Peter Ketnath zu sehen. Bei Nina Hoss freut man sich eher über ein frisches Gesicht auf der Leinwand.