Das Gerücht macht schnell die Runde: Michael Schuyler (
Donald Dillaway), Sohn aus bestem Hause, wird von einer Tänzerin erpresst, die kompromittierende Briefe über ihre Liaison in den Fingern haben soll. Ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse und nur die besten Reporter werden zu den Schuylers geschickt, um den Wahrheitsgehalt der Meldung zu überprüfen. Während sich Bingy Baker (
Walter Catlett), der Reporter der "Tribune", jedoch mit 50 Dollar zum Schweigen bringen lässt, ist Stew Smith (
Robert Williams) gegen derartige Aufmerksamkeiten resistent: Er bringt die Geschichte trotzdem.
Damit hat er sich natürlich den Zorn der gesamten Familie eingehandelt - was für ihn nicht unbedingt vorteilhaft ist, hat er sich doch gleichzeitig in Anne (
Jean Harlow), die Tochter des Hauses verliebt. Als er seiner Kollegin Gallagher (
Loretta Young) davon erzählt, gibt sie Stew keine Chance - und doch, ehe sich beide versehen, sind Stew und Anne verheiratet. Stew zieht auch in ihr herrschaftliches Haus mit vielen Räumen und mehreren Salons ein - aber so ganz wohl scheint sich der "Aschenbrödel-Mann" - wie ihn die Kollegen der "Tribune" bald öffentlich nennen - im goldenen Käfig nicht zu fühlen...
Irgendwas fehlt diesem "Capra-Film" - irgendwas von der Leichtigkeit und Romantik, die die meisten seiner Komödien zu Klassikern machten. "Handwerklich" ist an "Vor Blondinen wird gewarnt" jedenfalls kaum etwas auszusetzen: Die Story ist flott und gut erzählt, die Hauptdarsteller wissen allesamt zu gefallen, bis hin zu
Halliwell Hobbes als Butler Smythe. Netter Film - aber leider kein Highlight.