Lord Victor Rhyall (
Cary Grant) und seine Frau Hilary (
Deborah Kerr) bewohnen ein schmuckes Anwesen mit einem Butler, Trevor Sellers (
Moray Watson), den sie eigentlich gar nicht brauchen und der sie für altmodisch hält. Dabei sind die gar nicht so antiquiert: Immerhin lassen sie für eine halbe Krone pro Nase Touristen-Horden durch ihr Schloss laufen. Einer dieser Touristen ist dann auch Charles Delacro (
Robert Mitchum), der sich plötzlich in die Privatgemächer und damit zu Lady Rhyall verirrt.
Es dauert keine zehn Minuten, bis er sich ihr geöffnet und seine Liebe eingestanden hat. Recht ungewöhnlich für eine (glücklich?) verheiratete Frau, so etwas zu hören. Aber irgendwie bekommt sie ihn nicht mehr aus dem Kopf. So beschließt sie ein paar Tage später unter dem Vorwand, sie müsse zum Friseur und ihre Schwester Hattie Durant (
Jean Simmons) besuchen, nach London zu fahren. Dort trifft sie sich mit Charles und die Affäre scheint heiß zu werden. Gleichzeitig bekommt aber Victor Wind von der Angelegenheit und beschließt, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Er lädt Charles zu sich aufs Schloss ein...
Versteckt, trocken-britischer Humor ist es, der den Beginn von "Vor Hausfreunden wird gewarnt" ausmacht. Allerdings wird so manche der Pointen, die man teils erst mit Verzögerung bemerkt, ab der Mitte des Films einer zügigeren Erzählweise der Handlung geopfert. Das Ende ist denn auch anrührend, aber nicht unbedingt überzeugend wie der Eindruck, der vom gesamten Film zurückbleibt. Auch einen Cary Grant hat man schon charmanter erlebt.