1916, zwei Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, befand sich die französische Armee seit längerem im Stellungskrieg gegen die deutschen Truppen. Die französische Heeresleitung sieht in der Erstürmung der "Höhe 19" den wesentlichen Schlüssel zur Verbesserung ihrer weiteren Position in diesem Krieg. Allerdings ist man sich auch bewusst darüber, dass wahrscheinlich die Hälfte der Soldaten bei diesem Unternehmen ihr Leben lassen wird. General Mireau (
George Macready) befiehlt den Angriff trotzdem. Als ganze Einheiten sich jedoch aufgrund des Dauerfeuers weigern, ihren Schutz zu verlassen und zu stürmen, gibt er gar den Befehl, auf die eigenen Stellungen feuern zu lassen...
Zum Glück gibt es in der Armee genügend Zivilcourage, um dieses Massaker zu verhindern. Allerdings fordert Mireau anschließend Konsequenzen: Wegen "Feigheit vor dem Feind" möchte er mindestens 100 verweigernde Soldaten hinrichten lassen, um die Moral in der Truppe wiederherzustellen. Colonel Dax (
Kirk Douglas), der kommandierende der betroffenen Einheit, hält dies allerdings für weit übertrieben. Man "einigt" sich darauf, an drei Mann ein Exempel zu statuieren: Corporal Paris (
Ralph Meeker), Private Arnaud (
Joe Turkel) und Private Ferol (
Timothy Carey) sollen "stellvertretend" erschossen werden...
Keine 29 Jahre war Stanley Kubrick alt, als er "Wege zum Ruhm" drehte. Das Ergebnis ist inhaltlich ein flammender Appell gegen übertriebene Moralvorstellungen und sinnlosen Gehorsam. Gestützt wird dies von einem großartigen Schauspieler-Ensemble, allen voran Kirk Douglas mit einer kraftvollen Darstellung des Colonel Dax.