Paul Brenner (
John Travolta) hat mehr als die "Lizenz zum Töten": Er gehört zur "C.I.D.", einer hochqualifizierten internen Ermittlungsbehörde der US-Army, mit der Erlaubnis, jeden anderen US-Soldaten, gleich welchen Dienstgrades, weltweit zu verhaften. Sein neuster Auftrag führt ihn auf die Südstaaten-Basis "Fort MacCallum", wo der Dreisterne-General Joe Campbell (
James Cromwell) das Regiment führt. Campbell hat bereits seinen Abschied von der Army angekündigt und will als Vize-Präsident ins Weiße Haus wechseln, da passiert es: Seie Tochter Elisabeth (
Leslie Stefanson), die als Captain in seiner Einheit diente, wird eines Nachts tot auf einem Truppenübungsgelände aufgefunden.
Zusammen mit seiner - ungeliebten - Partnerin Sarah Sunhill (
Madeleine Stowe) und Colonel William Kent (
Timothy Hutton), dem Chef der lokalen Militärpolizei, soll Brenner diesen Fall aufklären. Handelt es sich um einen "dienstlichen" Ritual-Mord oder um eine Vergewaltigung? 36 Stunden hat das Trio Zeit, Licht ins Dunkel zu bringen - denn dann muss die Angelegenheit auch extern gemeldet werden und das FBI wird die Ermittlungen an sich reißen. Und daran ist in der Army keiner interessiert - vor allem nicht, nachdem Brenner & Co. herausfinden, dass Captain Campbell in ihrem Keller ein wahres "Domina-Studio" führte und mit nahezu jedem Soldaten auf der Basis ein Verhältnis hatte...
Simon West verbindet bei "Wehrlos" Elemente eines Krimis mit einer "Inside-Story" der US-Army. John Travolta dient dabei zweifellos als Sympathieträger, wenngleich er in der Rolle des "toughen" Army-Ermittlers auch nicht unbedingt überzeugen kann. So bietet der Streifen knappe zwei Stunden solide Unterhaltung - ohne besonderes Highlight oder speziellen "Aha"-Effekt am Schluss.