Irgendwas geht immer schief bei den Zeitreisen von Marty McFly (
Michael J. Fox) und Dr. Emmett Brown (
Christopher Lloyd). Gerade sind die beiden wohlbehalten aus der Zukunft zurückgekehrt, da droht in der Vergangenheit neues Ungemach - denn der Doc soll im Jahr 1885 wegen einer Kleinigkeit im Wilden Westen erschossen werden. Das gilt es natürlich zu verhindern! Dummerweise legt der "Delorian", den Doc Brown zur Zeitmaschine umgebaut hat, eine ziemliche Bruchlandung hin und ist nun nicht mehr rückreisefähig, da die Benzinleitung hinüber ist.
Reparieren mag ja noch machbar sein - aber wo um alles in der Welt bekommt man im Wilden Westen des späten 19. Jahrhunderts Benzin her? Einziges Fortbewegungsmittel hier scheint die Eisenbahn zu sein - die aber auf die benötigte Geschwindigkeit von mindestens 88 Meilen pro Stunde zu bekommen, scheint ein größeres Problem. Den beiden fällt schließlich eine Lösung ein: Es gibt eine gerade Strecke in der Nähe - wenn sie nun vorher alle Wagons abkoppeln und die Lokomotive bergab auf den Delorian rollen lassen, hätte er am Ende wohl genau die benötigte Geschwindigkeit für den Zeitsprung. Nun gibt es aber noch zwei Hindernisse: Zum einen will Buford Tannen (
Thomas F. Wilson), ein Vorfahre des aus
Teil 1 bekannten Biff, nun Marty statt dem Doc ins Jenseits befördern. Zum anderen hat der Doc sich unheilbar in die Lehrerin Clara Layton (
Mary Steenburgen) verliebt und ist nun gar nicht mehr so sicher, ob er zurück in die Gegenwart will...
Auch beim dritten Mal funktioniert der Zeitreisespaß noch. Dafür sorgt vor allem der ungebrochene Spielspaß der beiden Hauptakteure und die geschickte Wiederaufnahme altbekannter Motive und Animositäten (Biff...). Mit dem dritten Teil, der zeitgleich mit
dem zweiten gedreht wurde, schloss Regisseur und "Erfinder" Robert Zemeckis die "Zurück in die Zukunft"-Trilogie denn auch ab.