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Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee - Plakat zum Film

ANACONDAS: DIE JAGD NACH DER BLUT-ORCHIDEE

("Anacondas: The Hunt For The Blood Orchid")
(USA, 2004)

Regie: Dwight H. Little
Film-Länge: 97 Min.
 
"Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee" auf DVD bestellen
DVD:  20.66 EUR
  


 Kino-Start:
 09.12.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 05.04.2005

 Pay-TV-Start:
 18.06.2006

 Free-TV-Start:
 05.05.2007

"Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee" - Handlung und Infos zum Film:


Wie das Fressen und Gefressenwerden in den Regenwäldern Borneos gehört im Großstadtdschungel von New York der Kampf um Margen und Ideen zum Überlebensalltag. Es geht um neue Geschäftsfelder, gute Einfälle oder einschlagende Produkte, die Geld und Ruhm versprechen. Und kaum etwas wäre besser geeignet, die Herzen jedes Investors höher schlagen zu lassen, als die realistische Aussicht auf ein Leben verlängerndes Medikament im eigenen Unternehmensportfolio. Mit genau dieser Idee beginnt das mörderische Abenteuer eines wissenschaftlichen Expeditionsteams in einem Konferenzraum irgendwo in Manhattan.

Im tiefsten Dschungel von Borneo gibt es eine extrem seltene Orchidee, die Blut-Orchidee, die in ihrer Blütephase alle sieben Jahre einen Stoff freisetzt, der als natürlicher und extrem wirkungsvoller "Jungbrunnen" funktionieren soll. So gelingt es dem Finanzchef einer Pharmaziefirma, Gordon Mitchell (Morris Chestnut), mit der Hilfe seines Freund und Kollegen Dr. Jack Byron (Matthew Marsden) tatsächlich, seine Finanziers ein weiteres Mal von einem seiner gewagten Projekte zu überzeugen, denn zu überwältigend wären die Gewinne, die sich einem solchen Fund machen ließen.

Ein Team aus Spezialisten für die Expedition ist schnell zusammengestellt: Gordon Mitchell, der Finanzmann des Unternehmens, der ehrgeizige Chefwissenschaftler Dr. Jack Byron, Byrons hübsche Assistentin Sam Rogers (Kadee Strickland), die skeptische Unternehmens-"Babysitterin" Gail Stern (Salli Richardson-Whitfield), das vorlaute Computergenie Cole Burris (Eugene Byrd) sowie der charmante Arzt Dr. Ben Douglas (Nicholas Gonzalez). Doch was auf dem Papier wie eine simple Dschungeltour aussah, entpuppt sich vor Ort als enorm schwieriges Unterfangen. Für den Plan, mitten in der Regensaison über die gefluteten Landschaften Borneos in den Dschungel eindringen zu wollen, erntet das Team nur fassungsloses Kopfschütteln von den einheimischen Bootsanbietern. Nur ein gewisser „Yin Sun“ wird ihnen als letzte Hoffnung empfohlen und der stellt sich schließlich als Exilamerikaner mit astronomischen Honorarwünschen vor.

Zusammen mit seinem Helfer Tran (Karl Yune) erklärt sich Bill "Yin Sun" Johnson (Johnny Messner) bereit, das Team für 50.000 Dollar auf seinem Boot flussabwärts zu bringen, auch wenn die "Bloody Mary" nicht wirklich diesem Preisniveau entspricht. Sie stellt sich als wenig Vertrauen erweckende Mischung aus Hausboot und motorisiertem Schmugglerfloß heraus, aber eben auch als einzige Möglichkeit, das Ziel rechtzeitig zu erreichen. Mit unterschiedlicher Muße richten sich die Mitglieder auf ihrem schwimmenden "Zuhause" für die nächsten Tage ein. Cole Burris installiert seine Satelliten gesteuerte Navigation auf dem Notebook, Douglas scheitert mit einem Flirtversuch bei Sam Rogers und Gail Stern macht Bekanntschaft mit Kong, dem kleinen Äffchen des Kapitäns, bevor sie nochmals klar macht, wie wenig sie von dem ihrer Ansicht nach absurden Projekt und ihrem Aufenthalt im Dschungel Borneos hält.

Tatsächlich kommt es auch ausgerechnet für sie schon nach kurzer Zeit zu einem fürchterlichen Zwischenfall, als sie ins Wasser fällt und von einem Krokodil angegriffen wird. Entschlossen springt Bill mit einem Messer hinterher und lässt sich auf den mutigen Kampf mit dem Krokodil ein und rettet sie. Nicht ahnend, dass sich unter der Wasseroberfläche ein noch viel größeres Ungeheuer verbirgt, geht danach die Reise etwas ernüchtert weiter. Das nächste Problem, das sich ihnen nicht ganz unerwartet in den Weg stellt, sind unberechenbare Flüsse, die eine gefahrlose Weiterfahrt unmöglich machen. Johnson erwägt einen Kurswechsel, der viel Zeit in Anspruch nehmen würde, lässt sich aber vom Drängen Byrons sowie einer heimlichen Abmachung und saftigen Gefahrenzulage doch überzeugen, das Risiko einzugehen. Ein fataler Entschluss, denn durch ein kleines Missgeschick gerät die "Bloody Mary" kurz darauf in eine starke Strömung, die sie einen turmhohen Wasserfall hinunterreißt…

Schon einmal lehrte eine "Anaconda" die Filmwelt das Fürchten: 1997 mit einer Top Besetzung – Jon Voight und die damals noch nicht so bekannte Jennifer Lopez – aber einem gruseligen Drehbuch. Auch dieses Mal scheint das Buch nur auf Schock-Effekte aus und die wissenschaftliche Haltbarkeit scheint in jedem Punkt mehr als fraglich. Und somit ist auch dieser "Anaconda"-Film nur richtigen Genre-Fans wirklich zu empfehlen.


Die Redaktions-Wertung:30 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.08.2006

Kommentare zum Film:



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