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Anatomie 2 - Plakat zum Film

ANATOMIE 2

(D, 2003)

Regie: Stefan Ruzowitzky
Film-Länge: 92 Min.
 
"Anatomie 2" auf DVD bestellen
DVD:  14.90 EUR
  


 Kino-Start:
 06.02.2003

 DVD/Blu-ray-Start:
 09.09.2003

 Pay-TV-Start:
 22.08.2004

 Free-TV-Start:
 22.10.2005

"Anatomie 2" - Handlung und Infos zum Film:


Jo (Barnaby Metschurat), Arbeitersohn aus dem Ruhrgebiet, reist mit besten Vorsätzen nach Berlin, um seinen Job als Arzt im Praktikum an einem renommierten Großklinikum anzutreten. Kaum angekommen, stellt Jo rasch fest, dass diese von jedem angehenden Mediziner gefürchtete Blut-, Schweiß- und Tränenzeit seine schlimmsten Erwartungen noch übertrifft. Sein Vorgesetzter, Oberarzt Schinder (Joachim Bißmeier), macht dem Sprichwort "nomen est omen" alle Ehre. Vor allem bedrückt Jo die Tatsache, dass er den Patienten nicht die Hilfe und menschliche Wärme zukommen lassen kann, die sie verdienen. Zudem möchte er sein wichtigstes Ziel nicht aus den Augen verlieren: als forschender Arzt ein Heilmittel für seinen Bruder Willie (Hanno Koffler) zu finden, der an einer schweren Muskelkrankheit leidet

Als ihn eines Tages die warmherzige und attraktive philippinische Hilfsschwester Lee(Rosie Alvarez) um Mithilfe bei einem nicht genehmigten chirurgischen Eingriff am Kind einer ihrer Kolleginnen bittet, zögert Jo trotz aller Bedenken nicht lange. Der Eingriff verläuft glücklich, doch Jo wird von dem charismatischen Professor Müller-Larousse (Herbert Knaup) entdeckt. Der junge Arzt ist sich sicher, dass seine noch nicht einmal begonnene Karriere ihr vorzeitiges Ende gefunden hat. Doch das Gegenteil tritt ein. Müller-Larousse hat Jos Doktorarbeit gelesen und ist von dessen Forschungen im Bereich der Neurochirurgie angetan. Jo erhält eine Einladung zum wöchentlichen Jour fixe von dessen elitärer Forscherrunde, die aus Jungärzten verschiedener Disziplinen besteht. Darunter die attraktive Viktoria (Heike Makatsch), der plastische Chirurg Hagen (Roman Knizka) sowie der stets nervöse Sven (Frank Giering) - wie Jo auch Neurochirurg - und eine Reihe weiterer junger karriereorientierter Mediziner.

Jo wird durch Müller-Larousse in die Gruppe eingeführt und alsbald förmlich aufgenommen. Sein Arbeitsalltag verändert sich fortan völlig. Keine "Schinderei" mehr, endlich optimale Möglichkeiten, zu praktizieren und zu forschen. Dass es sich bei der Müller-Larousse-Gruppe um eine Zelle der berüchtigten Antihippokraten handelt, die zwei Jahre zuvor in Heidelberg für unrühmliches Aufsehen sorgten, entdeckt er erst später.

Durch die ersten zehn Minuten muss man einfach durch – nein, nicht, dass sie schlecht wären, sondern sie erinnern doch daran, dass der Vorgänger "Anatomie" eigentlich als Horrorfilm angelegt war und sind nichts für zartere Gemüter. Danach entfernt sich "Anatomie 2" aber vom Horror-Genre und wird zum Thriller um Moral, Ethos – und eine Gruppe junger Menschen und die "Götter in Weiß". Das ganze ist spannend bis zum Schluss und trotz einiger bizarrer Ideen doch noch fast glaubhaft gemacht. Mit dabei ist in kurzen Auftritten übrigens auch Paula Henning (Franka Potente), die mittlerweile von der Medizinstudentin zur Spezialermittlerin geworden ist.


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher, Andreas Haaß

Update: 05.11.2005

Kommentare zum Film:



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