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Caramel - Plakat zum Film

CARAMEL

("Caramel")
(RL/F, 2007)

Regie: Nadine Labaki
Film-Länge: 96 Min.
 
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 Kino-Start:
 03.04.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 17.06.2011

 Free-TV-Start:
 23.02.2009

"Caramel" - Handlung und Infos zum Film:


Sie treffen sich regelmäßig in einem Schönheitssalon in der Innenstadt von Beirut. Der Laden der schönen Layale (Nadine Labaki) ist vielleicht nicht die modernste Beautyoase der quirligen Stadt, aber er ist sicherlich der charmanteste. Im Salon, zwischen Haarschnitten und Zucker-Wachsbehandlungen mit Karamell drehen sich die intimen und völlig zwanglosen Gespräche um alles, was Frauen so bewegt.

Die erste Kundin am Tag ist meistens die durch zahllose Liftings inzwischen nahezu alterslose Jamale (Gisele Aouad). Vom Mann verlassen, die erwachsenen Kinder längst aus dem Haus, will sie nun unbedingt Schauspielerin werden, um ihre Tage noch mit anderen Aktivitäten als Nägellackieren und Haare färben zu füllen. Doch der Tag, an dem das so lang ersehnte Vorsprechen stattfinden soll, hält für Jamale eine ganz andere Überraschung bereit.

Layale, die Chefin des Salons, träumt ebenfalls von einer Überraschung. Sie möchte endlich mit ihrem heimlichen, verheirateten Geliebten Rabih eine ganze Nacht verbringen können, wohnt aber noch zuhause bei ihren Eltern. Unter den Argusaugen der Mutter, mit dem Geräusch des Fernsehers im Hintergrund und neben den stets lauschenden Geschwistern ist nicht einmal ein ausgedehntes Telefongespräch mit Rabih möglich. Deswegen will sie ein Hotelzimmer mieten. Doch in Beirut ist es nicht gestattet, als unverheiratete junge Frau einfach so mit einem Mann in ein Hotel zu gehen. Sie versucht es immer wieder, unter falschem Namen, in den übelsten Absteigen. Jeder Portier verlangt zuerst ihren Ausweis. So bleiben der unglücklich Verliebten nur die heimlichen Telefonate aus dem Badezimmer voller geflüsterter Liebesbezeugungen. Als ob das nicht alles schon kompliziert genug wäre, taucht plötzlich auch noch Rabihs bildhübsche Ehefrau Christine (Fadia Stella) im Salon auf. Ausgerechnet Layale soll an ihr eine Haarentfernung vornehmen. Layale ist mit den Nerven am Ende. Doch es gibt ja noch den jungen Polizisten, der sie immer vom Café auf der anderen Straßenseite aus beobachtet...

In Liebesdingen sieht es für Layales muslimische Kollegin Nisrine (Yasmine Al Masri) deutlich besser aus. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. In ein paar Tagen wird sie heiraten, einen wunderschönen, liebenswürdigen, verständnisvollen Mann. Nisrine fürchtet sich vor der Hochzeitsnacht. Allerdings aus einem anderen Grund als jenem, den ihr Verlobter annimmt: Sie ist keine Jungfrau mehr. Ein Skandal. Doch im Beirut des neuen Jahrtausends gibt es auch hier eine Lösung.

Die junge, burschikose Rima (Joanna Moukarzel) ist noch auf der Suche nach dem passenden Partner fürs Leben. In dem munteren täglichen Treiben des Schönheitssalons bildet sie den ruhenden Pol. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen. Wenn sie den Kundinnen die Haare wäscht und den Kopf massiert, entspannen sich auch die verkrampftesten Gesichter. Aber sobald die unbekannte Schöne mit den pechschwarzen Haaren das Geschäft betritt, wird Rima seltsam unruhig. Sofort liegt eine eigentümliche Spannung in der Luft, die natürlich auch den anderen Frauen im Laden nicht entgeht. Doch bisher ist kaum ein Wort zwischen den beiden gesprochen worden. Rima weiß noch nicht einmal, wie diese Kundin mit dem glänzenden Zopf heißt.

Der Schneiderin Rose (Siham Haddad), eine ältere Dame, die mit ihrer geistig verwirrten Schwester Lili (Aziza Semaan) zusammen lebt, gehört der Laden direkt neben Layales Salon. Doch trotz der jahrelangen guten Nachbarschaft hat sich Rose noch nie zu einer neuen Frisur oder gar einer Schönheitsbehandlung überreden lassen. Erst als sie den eleganten alten Gentleman Charles (Dimitri Stancofski) kennen lernt, der sich von ihr einen Anzug anfertigen lässt, blüht die liebenswürdige alte Jungfer auf, mit jeder Anprobe von Charles ein bisschen mehr. Sehr zum Missfallen ihrer verrückten Schwester, die in jedem Schriftstück einen vermeintlichen Liebesbrief erkennt, sei es eine Einkaufsliste oder ein Strafzettel…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 25.03.2008

Kommentare zum Film:



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