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Das Narrenschiff - Plakat zum Film

DAS NARRENSCHIFF

("Ship Of Fools")
(USA, 1964)

Regie: Stanley Kramer
Film-Länge: 146 Min.
 
"Das Narrenschiff" auf DVD bestellen
DVD:  12.99 EUR
  


 Kino-Start:
 01.10.1965

 DVD/Blu-ray-Start:
 24.05.2013

"Das Narrenschiff" - Handlung und Infos zum Film:


Man könnte es fast für die Mutter des "ZDF-Traumschiff" halten, dieses Narrenschiff – wäre das Thema, angesiedelt 1933 unmittelbar vor Beginn des "aktiven" Antisemitismus in Deutschland, nicht zu ernst…

Am deutlichsten zeigt dieser sich in der Figur des Parteimitglieds Siegfried Rieber (Jose Ferrer), ein deutscher Verleger, der das besondere "Unglück" hat, seine Kabine mit dem deutschen Juden Julius Löwenthal (Heinz Rühmann) teilen zu müssen, der sich den Nazis stellen und zurück nach Hause fahren will. Beim Essen wird Löwenthal bereits von den anderen deutschen Passagieren, die am Kapitänstisch sitzen dürfen, getrennt.

So nimmt Löwenthal seine Mahlzeiten mit dem Kleinwüchsigen Carl Glocken (Michael Dunn) ein, der die Weisheit des Narren zu besitzen scheint und uns gleich am Anfang des Filmes darüber informiert, welche kuriosen Gestalten wir erleben werden. Während das Schiff schon auf der Überfahrt von Veracruz nach Bremerhaven ist, wird auch Freytag (Alf Kjellin) an diesen Tisch "verbannt", nachdem sich herumgesprochen hat, dass er mit einer Jüdin verheiratet ist…

Eine weitere zentrale Figur ist der Schiffarzt Dr. Willie Schumann (Oskar Werner), der schon zu Beginn der Fahrt dem Kapitän Thiele (Charles Korvin) erklärt, dass das seine letzte Überfahrt sein wird. Dafür soll er sich an Bord noch in eine Patientin, die Condessa (Simone Signoret) verlieben…

Stargespickt ist diese Verfilmung von Stanley Kramer – das deutsche Plakat verfälscht das ganze etwas, indem es Heinz Rühmann aus Marketing-Gesichtspunkten in den Mittelpunkt stellen. International waren wohl eher Vivien Leigh und Lee Marvin die Zugpferde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wenngleich der (geistige) Tiefgang sich meist mehr aus dem Spiel der Mimen als auch den doch eher flachen Dialogen ableitet. Immerhin – gleich acht "OSCAR"-Nominierungen (als Darsteller u.a. für Oskar Werner, Simone Signoret und Michael Dunn) und zwei Auszeichnungen waren der Lohn.


Die Redaktions-Wertung:65 %

     2 Oscar®s 1966:

  • Kamera (s/w): Ernest Laszlo
  • Ausstattung (s/w): Robert Clatworthy, Joseph Kish

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 29.03.2006


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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