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Ein todsicheres Geschäft - Plakat zum Film

EIN TODSICHERES GESCHäFT

(D, 2000)

Regie: Matthias X. Oberg
Film-Länge: 89 Min.
 
  


 Kino-Start:
 08.02.2001

 Pay-TV-Start:
 18.09.2002

"Ein todsicheres Geschäft" - Handlung und Infos zum Film:


Aberystwyth in Wales ist ein verschlafener Badeort, dessen Charme bereits ein wenig verwelkt ist. Dort schaut der amerikanische Jazz-Klarinettist Jim Lagota *Ben Gazzaraq gerade aufs Meer hinaus und zieht die Bilanz seines Lebens. Früher hatte er seinen Spaß daran, durchs Land zu touren und in Hotels aufzutreten. Doch seit ihm die Arthritis das Leben zur Hölle macht, spielt er nur noch mit den schlechtesten Bands der Welt. Als eines abends ein Zuhörer vor seinen Augen tot zusammenbricht, weiß Jim, dass es für ihn Zeit ist aufzuhören.

Der Bestattungsgehilfe Hugo Nagel (Thomas Schmauser) kommt, um die Leiche abzuholen, und Jim hilft dem höflichen Deutschen, den Toten ins "Beerdigungsinstitut Burns" zu transportieren. Dort erzählt Hugo dem Musiker von seinen Traum: Er will sich selbständig machen mit einem Bestattungsunternehmen, in dem man den Toten mehr Pietät und Respekt erweist und wo man sich Zeit nimmt, sie so zu schminken und herzurichten, dass es den Schmerz der Angehörigen ein wenig lindert. Jenes walisische Seebad - so hat er mit preußischer Gründlichkeit bereits recherchiert - weist europaweit die höchste Dichte an Rentnern auf; das sind schon mal gute Voraussetzungen, sich auch neben einem etablierten Institut durchzusetzen. Als ein Blumenhändler sein Geschäft aufgibt, scheint Hugo seinem Traum einen Schritt näher gekommen zu sein. Die Räume wären von Schnitt und Lage her ideal - doch der Florist ist über Hugos Mietangebot zunächst wenig begeistert, will er doch in "seinem" ehemaligen Laden nicht unbedingt Leichen lagern sehen.

Bislang hat Hugo seiner Freundin Natalie (Emma Catherwood) seinen wahren Beruf verschwiegen und ihr vorgemacht, er handle mit Diamanten. Doch das daraus folgende Versteckspiel droht ihn zu überfordern. Bei Hugos nächstem Besuch im Blumenladen erwartet ihn eine Überraschung: Der Mann, der doch kürzlich noch so agil schien und sich darauf freute, nach Marokko zu ziehen hängt an einem Strick unter der Decke. Grauenhaft sei das gewesen, aber auch ein Zeichen Gottes - nun kann er sich daran machen, das ehemalige "Bouquet d´Or" in sein Bestattungsinstitut "Last Paradise" umzuwandeln. Allerdings ist auch hier aller Anfang mehr als schwer: Es setzt ein regelrechter Kampf um die Leichen ein, denn Polizei und Krankenhaus sind es "von alters her" gewöhnt, Burns anzurufen. Und so muss Hugo schon so einiges tun und sich "einfallen lassen", um ins Geschäft zu kommen ...

Eine hübsche kleine Geschichte, die hier als deutsche Produktion aber mit vorwiegend englischsprachigen Darstellern dahin kommt. Der Hauptdarsteller verbreitet einen spröden Charme - passend zur Figur eines Bestattungsunternehmers. Richtig warmherzig wird das ganze nicht, aber doch eine ganze Zeit lang unterhaltsam mit anzusehen. Viel länger als 90 Minuten hätte man das ganze allerdings dann auch nicht auswalzen können...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 24.08.2002

Kommentare zum Film:



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