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Jack und das Kuckucksuhrherz - Plakat zum Film

JACK UND DAS KUCKUCKSUHRHERZ

("Jack et la mecanique du coeur")
(F, 2013)

Regie: Mathias Malzieu, Stephane Berla
Film-Länge: 94 Min.
 
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 Kino-Start:
 03.07.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.11.2014

 Free-TV-Start:
 22.12.2017

"Jack und das Kuckucksuhrherz" - Handlung und Infos zum Film:


Edinburgh, spätes 19. Jahrhundert. Durch Schnee und Eis, am kältesten Tag in der schottischen Geschichte, kämpft sich eine junge Frau hochschwanger, zu einem Haus auf der Bergspitze. Bevor sie ihr Ziel erreicht, bricht sie ermattet zusammen. Madeleine, Hebamme und Besitzerin des einsam gelegenen Hauses, findet die ohnmächtige Frau und bringt sie in ihr Heim, wo Jack das Licht der Welt erblickt. Kaum dass der Junge geboren ist, stellt Madeleine erschrocken fest, dass sein kleines Herz gefroren ist. Kurzentschlossen ersetzt sie den Eisklumpen durch eine Kuckucksuhr. Seine Mutter nimmt den Jungen in die Arme und sie schlafen friedlich ein. Als Jack erwacht ist seine Mutter verschwunden und fortan werden Madeleine, die eigenwilligen aber liebenswürdigen Schwestern Luna und Anna sowie das Faktotum Joe zu seiner Familie.

Madeleine kümmert sich liebevoll um den Jungen und während er langsam heranwächst, sind es drei Regeln, die Madeleine nicht müde wird, ihm einzubläuen: die Finger von den Zeigern der Kuckucksuhr lassen, nicht die Beherrschung verlieren und, am allerwichtigsten, sich nicht verlieben. Um jegliche Gefahr zu vermeiden, hält Madeleine ihn auch von den Aufregungen der Welt fern: Jack verlässt die behütete Umgebung seines Heims nie, er geht nicht wie andere Kinder zur Schule und war noch nie in der nahe gelegenen Stadt, die er doch so gerne sehen würde. Jedes Jahr verspricht Madeleine, ihn mit dorthin zu nehmen, doch bislang blieben es nur leere Versprechungen. Nun zu seinem zehnten Geburtstag erfüllt sie ihm seinen sehnlichsten Wunsch, wenn auch widerwillig.

Während Jack begeistert auf Entdeckungsreise geht, ist Madeleine in Sorge um sein Herz. Und kaum dass Madeleine kurz abgelenkt ist, verschwindet Jack auch schon in den Seitengassen der Stadt, die ihn zu dem schönsten Mädchen mit der lieblichsten Stimme führen. Acacia. Jack ist bezaubert. Da gerät sein kleines Kuckucksuhrherz auch schon in Aufregung und es passiert das, wovor Madeleine stets warnte: das Uhrwerk spielt verrückt. Madeleine eilt zwar rettend herbei, hat aber fortan genug von solchen Abenteuern. Jack jedoch träumt immerfort von Acacia und fasst den Plan, sie möglichst bald wieder zu sehen. Und wo könnte man ein Mädchen in seinem Alter am besten treffen, wenn nicht in der Schule. Madeleine will davon zunächst nichts wissen – zu groß scheint die Gefahr. Doch schließlich gibt sie auf Jacks eindringliches Bitten nach.

Sein erster Tag an der Schule ist gar nicht so, wie Jack es sich erhofft hatte: Acacia ist unauffindbar und er macht statt ihrer Bekanntschaft mit Joe, der es als seine Aufgabe betrachtet, Mitschüler und fortan auch Jack, zu quälen, nachdem er erfahren hat, dass Jack auf der Suche nach Acacia ist – ebenjener Acacia, in die auch Joe verliebt ist. Und während Jack heraus bekommt, dass Acacia fortgezogen ist nach Sevilla, nutzt Joe die nächsten Jahre jede Gelegenheit, den unliebsamen Konkurrenten zu quälen bis schließlich Jack in einem Kampf seinen Peiniger verletzt. Kaum dass Jack danach sein Heim erreicht, hat Joe auch schon die Polizei auf ihn gehetzt, obwohl er sich nur verteidigt hatte. Hals über Kopf muss Jack fliehen, mit Hilfe seiner Ersatzfamilie, und das vertraute Zuhause hinter sich lassen.

Kurz nach seinem überstürzten Aufbruch, trifft Jack auf den eigenwilligen Illusionisten George Méliès, der sich schon bald anschicken wird, Geschichte zu schreiben, indem er die Bilder das Laufen lehrt. Als Méliès Jacks Bericht von seiner Flucht und den vorhergehenden Ereignissen vernommen hat, beschließt er kurz entschlossen, mit ihm von Schottland quer durch Europa nach Spanien zu reisen, um dort die angebetete Acacia zu finden. So kommen sie schließlich zu einem Rummelplatz in Sevilla. Kaum dort eingetroffen, wird Jack ein Angebot von der Furcht einflößenden Madame Brigitte unterbreitet: er kann sich seinen Lebensunterhalt in der Geisterbahn verdienen. Jack gibt sich zögerlich und bittet um Bedenkzeit – gilt doch sein vornehmliches Interesse dem Wiedersehen mit seiner Angebeteten. Und schon bald geht sein lang gehegter Wunsch in Erfüllung - nach Jahren des Wartens steht er Acacia, die als Sängerin auf dem Rummel arbeitet, leibhaftig gegenüber. Jack beschließt, sein Glück zu probieren und nimmt das Jobangebot von Madame Brigitte an, um seiner Liebsten nahe zu sein. Bald kommen Jack und Acacia sich näher, doch da macht sie ihm ein nahezu niederschmetterndes Geständnis: Acacias Herz gehört bereits einem Anderen – einem Jungen, den sie vor langer Zeit in Edinburgh traf…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 27.04.2014

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