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Jakob, der Lügner - Plakat zum Film

JAKOB, DER LüGNER

(DDR/CZ, 1975)

Regie: Frank Beyer
Film-Länge: 100 Min.
 
"Jakob, der Lügner" auf DVD bestellen
DVD:  9.90 EUR
  


 Kino-Start:
 31.10.1975

 DVD/Blu-ray-Start:
 28.09.1999

"Jakob, der Lügner" - Handlung und Infos zum Film:


In einem polnischen Ghetto ist es Ende des Zweiten Weltkriegs streng verboten, nach acht Uhr noch auf die Straße zu gehen. Wer dabei erwischt wird, muss damit rechnen, kompromisslos erschossen zu werden. Jakob Heym (Vlastimil Brodsky) wird dennoch draußen angetroffen und zum Kommandanten zitiert. Wie durch ein Wunder, lässt der Jakob allerdings ziehen. Und Jakob kann sogar noch etwas aus dem Quartier der Deutschen mitnehmen: Aus einem benachbarten Raum konnte er nämlich im Radio hören, dass die Russen weiter auf dem Vormarsch sind - und sich dem Ghetto nähern...

Diese Nachricht kann Jakob natürlich nicht für sich behalten. Als erstes erzählt er sie seinen Freunden Mischa (Henry Hübchen) und Kowalski (Erwin Geschonneck), die zuerst fragen, woher Jakob das weiß. Die Geschichte, dass er lebend der Kommandantur entkommen ist, glaubt ihm keiner - also erfindet er etwas anderes: Er habe selbst heimlich ein Radio, wo er diese Nachricht gehört habe. Jakob ahnt nicht, welche Lawine er damit losgetreten hat. Denn von nun an wollen seine Freunde und Nachbarn jeden Tag die neuesten Nachrichten von der Front wissen. Und Jakob wird recht erfinderisch - Hauptsache, seine Freunde hören ein paar gute Nachrichten und verlieren nicht den Mut...

Jurek Becker wurde im "Westen" vorwiegend durch die Fernsehserie "Liebling Kreuzberg" bekannt. In der ehemaligen DDR war "Jakob, der Lügner" als Buch schon lange bekannt, ehe es denn verfilmt wurde. Gemeinsam mit Regisseur Frank Beyer schrieb Becker auch das Drehbuch selbst und schuf einen charmanten Film, der humorvoll ist aber auch einige Male nachdenklich macht. "Jakob, der Lügner" war übrigens der einzige Film der DDR-Produktionsgesellschaft "DEFA", der für einen "OSACR" nominiert wurde - schließlich aber auch leer ausging. 1998 war dann auch Hollywood auf den Stoff aufmerksam geworden und drehte ein Remake mit Robin Williams in der Hauptrolle.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.12.2005


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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