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Jalla, Jalla - Plakat zum Film

JALLA, JALLA

("Jalla, Jalla")
(S, 2000)

Regie: Josef Fares
Film-Länge: 88 Min.
 
"Jalla, Jalla" auf DVD bestellen
DVD:  8.49 EUR
  


 Kino-Start:
 07.03.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 12.11.2002

 Free-TV-Start:
 25.08.2006

"Jalla, Jalla" - Handlung und Infos zum Film:


Roro (Fares Fares), sein Freund Mans (Torkel Petersson) und ihr taubstummer Kollege Benson (Benyam Eriksson) arbeiten beim städtischen Gartenbauamt und verbringen ihre Tage damit, geruhsam die Ententeiche im Park zu säubern oder angeekelt die Hundehaufen zwischen den Gebüschen einzusammeln. Ihr Leben könnte ganz einfach sein, wären da nicht kleinere Komplikationen mit ihren Freundinnen, die sich in ungeahntem Ausmaß zuspitzen. Mans spielt wegen plötzlich aufgetretener Potenzprobleme Rollenspielchen mit seiner Freundin Jenny (Sofi Ahlström Helleday). Er klingelt als "neuer Nachbar" an der gemeinsamen Wohnungstür, um sich "Kaffee auszuborgen", in der Hoffnung, dass die künstlich beschworene Anonymität seine Lust beflügelt. Mans und Jenny landen zwar planmäßig im Bett, doch mit dem Sex klappt es dann doch wieder nicht ...

Roro hat eher das gegenteilige Problem: Er würde ja gerne bei seiner heißgeliebten Lisa (Tuva Novotny) bleiben, aber gerade als die beiden es sich auf dem Sofa bequem machen wollen, klingelt das Handy und sein Vater (Jan Fares) beordert ihn nach Hause. Roro gibt klein bei und leugnet heftig, sich bei einem Mädchen aufzuhalten, denn bislang hat er sich noch nicht getraut, seiner libanesischen Familie von seiner schwedischen Freundin zu erzählen. Lisa nimmt dies selbstverständlich nicht klaglos hin. Sie hat genug von Roros Versteckspielchen und fordert ultimativ, seinen Eltern vorgestellt zu werden.

Am nächsten Tag ist Mans so frustriert über seinen Totalausfall im Bett, dass er sogar schon anfängt, die Enten im Park zu beneiden, weil zur Befriedigung ihres Fortpflanzungstriebs keine Erektion von Nöten ist. Mittags geht er mit zu Roro nach Hause, der ihm seinen libanesisch sprechenden Papagei vorführt und versucht, ihn mit der libanesischen Küche vertraut zu machen. Und während Mans zaghaft eine rohe Zwiebel probiert, bekommt Roro von seiner rührigen Großmutter eine Hiobsbotschaft aufgetischt: Sie hat Yasmin (Laleh Pourkarim), seine Cousine, angerufen und herbestellt, weil sie der Meinung ist, Roro solle sich endlich eine Frau nehmen. Roro nimmt die Großmutter nicht ganz ernst, aber als er mit Mans in das Geschäft seines Vaters geht, um ihm seinen Lunch vorbeizubringen, bekommt er auch von ihm das Gleiche zu hören. Da braut sich also was zusammen ...

Am Abend nimmt Roro Lisa mit zu seinen Eltern - aber nur fast. Er lässt sie an der Haustür warten, um erst mal die Stimmung in der Wohnung zu checken, und bekommt den Schock seines Lebens als er dort Yasmins komplette Verwandtschaft im eifrigen Gespräch mit seinem Vater und seiner Großmutter vorfindet. In dieser Situation kann er unmöglich Lisa vorstellen, aber genauso unmöglich kann er Lisa erklären, was sich in der Wohnung gerade abspielt. Also muss er mit ansehen, wie Lisa über seine offensichtlich erlogenen Ausflüchte empört von dannen zieht - um sich sodann dem noch viel größeren Übel zuzuwenden: der Verwandtschaft von Yasmin. Wie sich bei einem Spaziergang mit ihr herausstellt, ist Yasmin genauso wenig erpicht auf die Hochzeit wie Roro. Nur hat sie ein großes Problem: Sie wird von ihren Eltern noch viel stärker unter Druck gesetzt als Roro, und wenn sie in diesem Sommer keinen Mann findet, muss sie in den Libanon zurückkehren - obwohl sie in Schweden aufgewachsen ist und dort leben möchte. Während die komplette Verwandtschaft ihr "intensives Gespräch" vom Balkon aus freudig begafft und sich bereits den schönsten Illusionen hingibt, suchen Roro und Yasmin fieberhaft nach einem Ausweg - und beschließen, Zeit zu schinden, indem sie erst mal so tun als ob ...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 04.03.2002

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