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Pans Labyrinth - Plakat zum Film

PANS LABYRINTH

("El laberinto del Fauno")
(MEX/E/USA, 2006)

Regie: Guillermo Del Toro
Film-Länge: 112 Min.
 
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 Kino-Start:
 22.02.2007

 DVD/Blu-ray-Start:
 30.07.2007

 Pay-TV-Start:
 12.11.2008

 Free-TV-Start:
 28.03.2010

"Pans Labyrinth" - Handlung und Infos zum Film:


Eine Erzählerstimme berichtet von einem magischen Königreich, wo vor langer Zeit eine Prinzessin von der menschlichen Welt träumte, von blauem Himmel, Sonnenschein und einer sanften Brise. Eines Tages konnte sie ihren Hütern entkommen. Doch in der Außenwelt löschten die Strahlen der Sonne ihr Gedächtnis aus und sie starb an Auszehrung. Ihr Vater allerdings, der König, gab den Glauben nie auf, dass sie zurückkehren würde — vielleicht in einer anderen Gestalt, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.

Spanien 1944, fünf Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges. Die Truppen des faschistischen Generals Franco haben gesiegt, aber noch immer gibt es Rebellen, die sich in den Bergen versteckt halten und gegen das Regime kämpfen. Eine Wagenkolonne bewegt sich durch die Landschaft: Angehörige des Militärs begleiten Carmen (Ariadna Gil), die neue Ehefrau ihres Capitans Vidal (Sergi Lopez), zu dem entlegenen Posten, den er kommandiert. Carmens erster Mann, ein Schneider, ist vor einiger Zeit gestorben, sie hat den Capitan geheiratet und erwartet ein Kind von ihm.

In Carmens Begleitung befindet sich ihre elfjährige Tochter Ofélia (Ivana Baquero). Als die Wagenkolonne wegen eines Übelkeitsanfalls der Mutter anhält, entdeckt Ofélia im Wald eine steinerne Statue. Ein ungewöhnlich großes Insekt erregt ihre Aufmerksamkeit, als es aus der Mundöffnung der Statue krabbelt. Als die Wagenkolonne sich wieder in Bewegung setzt, fliegt das Insekt ihr nach. "15 Minuten zu spät!" bemerkt Vidal nach einem Blick auf seine Taschenuhr, als die Wagenkolonne eintrifft. Ofélia begrüßt er mit einem starken Händedruck, der dem Mädchen Schmerzen verursacht.

Ofélia erblickt das Insekt und folgt ihm geradewegs durch ein steinernes Tor in einen labyrinthischen Garten. Kurze Zeit später beobachtet sie, wie ein Arzt der Haushälterin Mercedes (Maribel Verdu) ein Päckchen übergibt. Zwei Männer, Vater und Sohn, die festgenommen wurden, werden von Vidal verhört. Das Schriftstück, das man bei ihnen fand, wird als kommunistische Propaganda eingestuft, obwohl sie beteuern, es handele sich um einen alten Almanach. Vidal tötet den Jungen durch brutale Schläge ins Gesicht und erschießt den Vater. Als sich im Rucksack der beiden ein erlegtes Kaninchen findet— ebenso wie sie es zuvor vergeblich beteuert hatten —, meint Vidal kalt zu seinen Untergebenen, sie sollten beim nächsten Mal bessere Arbeit leisten.

In der Nacht kommt das Insekt zu Ofélia und verwandelt sich in eine Fee mit menschlichen Gesichtszügen. Die Fee bringt das Mädchen in das Labyrinth, wo sie einem Faun begegnet, der freudig ihre Rückkehr begrüßt. Dieser stellt sich als Pan vor, nennt Ofélia Prinzessin und sich selbst ihren Diener. Er müsse sicher sein, dass sie keine Sterbliche geworden sei, verkündet er. Deshalb habe sie drei Aufgaben zu bewältigen, bevor es wieder Vollmond würde. Welches die Aufgaben seien, würde sie aus einem Buch erfahren, dass er ihr mitgibt.

Am Abend zieht Ofélia sich ins Bad zurück, wo sie das Buch versteckt hat und schlägt es auf. Ihre erste Aufgabe ist es, von einer Kröte, die sich im Stumpf eines Baumes eingenistet hat und diesen dadurch am Blühen hindert, einen Schlüssel zu erlangen. Ofélia kriecht durch einen unterirdischen Gang und sieht sich plötzlich der Kröte gegenüber, die größer ist als sie selbst. Durch ihr unerschrockenes Auftreten gelingt es Ofélia, den Schlüssel zu bekommen. Später folgt sie der Fee erneut ins Labyrinth, wo sie den Schlüssel an Pan aushändigt.

Als Ofélia das Buch zum zweiten Mal öffnet, färben sich dessen Seiten blutrot, zur selben Zeit windet sich ihre Mutter in heftigen Schmerzen und fängt an zu bluten. In der Nacht kommt Pan an Ofélias Bett. Sie habe die Aufgabe nicht ausführen können, weil ihre Mutter krank sei, sagt das Mädchen. Pan gibt ihr eine Wurzel, die sie unter das Bett ihrer Mutter legen solle, das würde deren Genesungsprozess beschleunigen. Außerdem erklärt Pan Ofélia die zweite Aufgabe: sie soll den Schlüssel in ein bestimmtes Schloss stecken und auf dem Weg dorthin keinesfalls von dem reichhaltig gedeckten Tisch essen, den sie sehen wird — ihr Leben wird davon abhängen.

Auf ihrem Weg kommt Ofélia an Pale Man (Doug Jones) vorbei, einem gesichtslosen Wesen, das unbeweglich an einem Tisch sitzt. Als sie trotz der Warnung von einer Handvoll Trauben nascht, erwacht Pale Man zum Leben und verfolgt sie. Die Feen, die ihr den Weg zu dem richtigen Schloss gewiesen haben, versuchen ihn abzulenken, bezahlen dafür aber mit ihrem eigenen Leben. Ofélia gelingt es, in letzter Sekunde zu entkommen…

     3 Oscar®s 2007:

  • Kamera: Guillermo Navarro
  • Ausstattung: Eugenio Caballero, Pilar Revuelta
  • Maske: David Marti, Montse Ribe

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 19.12.2006


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