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Tarzan - Plakat zum Film

TARZAN

(D, 2013)

Regie: Reinhard Klooss
Film-Länge: 98 Min.
 
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 Kino-Start:
 20.02.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 30.10.2014

 Free-TV-Start:
 21.01.2017

"Tarzan" - Handlung und Infos zum Film:


Ein Anblick von bizarrer Schönheit: Geräuschlos rast ein Meteor durch die unendlichen Weiten des Weltalls. Er dringt in die Atmosphäre der Erde ein, zerschellt im Dschungel von Afrika. Mit einem Schlag ist alles tierische Leben auf dem Planeten ausgelöscht.

70 Millionen Jahre sind seit der verheerenden Naturkatastrophe vergangen, als der abenteuerlustige New Yorker Unternehmer John Greystoke mit seiner Familie seine Zelte im zentralafrikanischen Dschungel aufschlägt: Er ist beseelt von der Idee, hier den legendären Meteor zu finden – weil er überzeugt davon ist, dass von dem außerirdischen Gestein eine besondere Kraft ausgeht. In den richtigen Händen, so hofft Greystoke, könnten damit die Energieprobleme der Welt gelöst werden.

Während sein kleiner Sohn John Jr., genannt Jayjay, den Dschungel als größten Spielplatz der Welt erforscht und sich vorstellt, er sei Tarzan, der Herr des Dschungels, beißt sich Greystoke Sr. die Zähne bei seinen Expeditionen aus. Resigniert muss er Afrika wieder den Rücken kehren – sein Weggefährte, der idealistische Anthropologe Porter, entscheidet sich indes zu bleiben und das Camp in dem Land, das er liebt, weiterzuführen.

Im Hubschrauber hebt Greystoke ab, seine Frau Alice und den kleinen JJ mit an Bord. Gerade als sie abdrehen wollen Richtung Heimat, lichtet sich endlich der zuvor absolut undurchdringliche Nebel und gibt den Blick frei auf einen gewaltigen Krater. Greystoke lässt den Hubschrauber im Krater landen. Als er den Zugang zu einer Höhle entdeckt, die tief in einen mächtigen Felsbrocken geschlagen ist, ist seine Abenteuerlust wieder geweckt. Er bahnt sich seinen Weg durch die Gänge, die in eine Art Halle münden, deren Wände von leuchtenden Kristallen durchzogen sind. In der Mitte befindet sich ein schimmerndes Gestein – das ‚Herz‘ des Meteors, nach dem Greystoke so lange vergeblich gesucht hatte. Als er ein Stück davon abschlägt, erwacht der Meteor und der ihn umgebende Vulkan plötzlich zu Leben.

In letzter Sekunde gelingt den Greystokes der Abflug, doch in dem ausbrechenden Unwetter gerät der Hubschrauber außer Kontrolle und zerschellt mitten in den steilen Berghängen. Neugierig nähern sich Gorillas dem Wrack. Das Weibchen Kala und drei junge Gorillas entdecken den bewusstlosen, aber ansonsten unversehrten John Jr. – den einzigen Überlebenden. Kala hat selbst gerade erst traumatische Dinge erleben müssen: Ihr kleiner Sohn ist in den Tod gestürzt, dessen Vater, Anführer der Berggorillasippe, kam bei einem ungerechten Machtkampf ums Leben. Kala nimmt den kleinen Jungen, der sich „Tarzan“ – Affe ohne Fell – nennt, in ihre Obhut und zieht ihn wie ihr eigenes Kind auf. Nach ersten Schwierigkeiten bei der Annäherung und Verständigung wird Tarzan bald auch vom Rest der Gorillafamilie als neues Mitglied der Sippe akzeptiert.

Die Jahre vergehen. Tarzan hat seine Wurzeln längst verdrängt, die schrecklichen Ereignisse in seiner Kindheit vergessen. Durch die täglichen Auseinandersetzungen im Dschungel geprägt, ist er zu einem kräftigen Jungen herangewachsen, der sich auch in den gefährlichsten Regionen des Urwalds mit besonderer Geschicklichkeit zu bewegen weiß. Er ist vierzehn Jahre alt, als er sich, fasziniert von der unglaublichen Schönheit der Natur, auf eine Entdeckungstour außerhalb des üblichen Reviers begibt. Dabei findet er nicht nur das zerschellte Wrack des Hubschraubers, das hoch in den Wipfeln der Bäume festhängt. Erstmals seit dem folgenschweren Unfall sieht er auch wieder Menschen – Touristen, die von Greystokes altem Kompagnon Porter durch den Dschungel geführt werden.

Aus sicherer Distanz beobachtet Tarzan vor allem ein hübsches Mädchen in seinem Alter – Porters aufgeweckte Tochter Jane, die zwar eigentlich in New York lebt, aber den Sommer bei ihrem Vater in Afrika verbringt. Als Jane von einem mysteriösen Tier angegriffen wird, eilt Tarzan kurz entschlossen zur Rettung. Liebevoll kümmert sich der Junge um das bewusstlose Mädchen und bringt sie unbemerkt zu ihrem Vater zurück. Diese Erfahrung trifft Tarzan bis ins Mark. Der Gedanke, wer und was er wirklich ist, lässt ihm keine Ruhe. Als er im Helikopter-Wrack ein altes Foto von sich als Kind mit seinen Eltern findet, wird seine Erinnerung geweckt. Er will mehr über seine Herkunft erfahren, aber ist sich auch bewusst, dass seine Vergangenheit wohl für immer verborgen bleiben wird.

Weitere fünf Jahre sind vergangen. Tarzan ist nunmehr 19 Jahre alt, ein stattlicher und selbstbewusster junger Mann. Er hat seine Gorillafamilie verlassen und sich ein eigenes Baumhaus hoch über der Schlucht und vor der imposanten Kulisse gewaltiger Wasserfälle gebaut. Erinnerungsstücke aus einem anderen Leben hat er aus dem Helikopterwrack gerettet. Eines Tages, er ist wieder auf Streifzug durch den Dschungel gewesen, kommt er gerade rechtzeitig zurück ins Baumhaus, um den bösen Affen Tublat, der seit Jahren die Gorillafamilie terrorisiert, davon abzuhalten, seine Behausung zu zerstören. Doch während seiner tollwütigen Attacken hat Tublat bereits unbemerkt das Signal des alten Funkgeräts aktiviert. Es wird bei Greystoke Energies in New York geortet. William Clayton, der skrupellose Manager, der die Firma seit John Greystokes Tod leitet, stellt sofort eine Expedition zusammen, um den Ursprung des Signals zu orten und damit, so seine Hoffnung, zu den unermesslichen Bodenschätzen zu gelangen, von denen Greystoke in seinen Berichten geschwärmt hatte. Um die wahre Natur des Unterfangens zu verschleiern, überredet Clayton die mittlerweile als Umweltaktivistin engagierte Jane, ihn zu begleiten: Mit der Expedition, so kann er ihr einreden, will er die Stiftung unterstützen, für die sie und ihr Vater Jim Porter sich einsetzen.

Die Ankunft der Expedition bleibt von Tarzan nicht unbemerkt. Voller Freude entdeckt er, dass Jane mit dabei ist, die ebenfalls von der Hoffnung angetrieben wird, den Jungen aus dem Dschungel wiederzutreffen: Sie hat Tarzan nie vergessen. Unbemerkt schleicht Tarzan sich in ihr Zelt, während draußen am Lagerfeuer Clayton von Janes Vater zur Rede gestellt wird. Porter ist überzeugt, dass Clayton ein falsches Spiel treibt. Doch Clayton lässt ihn abblitzen und droht damit, dass Jane etwas passieren könne, wenn er nicht kooperiere und ihm helfe, den Meteor zu finden.

Am nächsten Morgen entdeckt Jane Tarzan, der sie aus einem Gebüsch beobachtet. Doch bevor sie ihn richtig sehen kann, ist er schon wieder, schwerelos an Lianen schwingend, im Dschungel verschwunden. Auf der Suche nach Tarzan und wütend über Clayton, dessen wahre Pläne sie jetzt durchschaut, verläuft sich Jane im undurchdringlichen Urwald und gerät erneut in große Gefahr. Wieder wird sie von Tarzan gerettet, als sie von einer Klippe stürzt und in den Strudeln eines reißenden Urwaldflusses zu ertrinken droht.

Erstmals haben Tarzan und Jane Zeit sich kennenzulernen. Tarzan zeigt ihr seine Heimat und schenkt ihr ein magisch leuchtendes Meteorstück, das er im Hubschrauberwrack gefunden hatte. Jane weiß sofort, um was es sich handelt und ahnt nun, wer Tarzan wirklich ist. Die beiden werden von Claytons Männern entdeckt und unter Beschuss genommen. Tarzan flieht mit Jane zu seiner Gorillafamilie, wo Jane von Kala und Tarzans Freunden freundlich aufgenommen wird. Aber auch hier droht Gefahr: Tublat, dem grausamen Anführer der Sippe, ist Tarzan längst ein Dorn im Auge. Ob es ihm gelingen wird, seine Familie von Tublats Herrschaft zu befreien und zugleich den skrupellosen Clayton zu stoppen, ist nicht gesagt: Tublats Stärke und Claytons Raffgier machen sie zu unberechenbaren Gegnern, die eine Gefahr für das unberührte Paradies bedeuten, für das sich Tarzan immer mehr verantwortlich fühlt...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 25.08.2013


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