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The Salvation - Plakat zum Film

THE SALVATION

("The Salvation")
(DK/ZA/GB, 2014)

Regie: Kristian Levring
Film-Länge: 90 Min.
 
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 Kino-Start:
 09.10.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 24.02.2015

 Pay-TV-Start:
 18.12.2015

 Free-TV-Start:
 06.05.2017

"The Salvation" - Handlung und Infos zum Film:


Mit seinem Bruder Peter (Mikael Persbrandt) hat Jon (Mads Mikkelsen) bereits 1864 im deutsch-dänischen Krieg für sein Land gekämpft und seinen Mann gestanden. Nach der Niederlage konnte er nicht länger in der Heimat bleiben. Schweren Herzens ließ er seine Frau Marie (Nanna Öland Fabricius) und ihren kleinen Sohn Kresten, gerade einmal vier Jahre alt, zurück, um gemeinsam mit Peter in Amerika sein Glück zu suchen und im Grenzland des Wilden Westens eine neue Existenz aufzubauen. Sieben Jahre später ist Jon am Ziel seiner Träume angekommen: Er hat ein kleines Stück Land in der Nähe der Gemeinde Black Creek urbar gemacht, ein Haus darauf gebaut und das Töten und Morden von damals hinter sich gelassen. Er ist ein ehrbarer, aufrichtiger Mann, ein friedlicher Mann, dem Recht und Ordnung heilig ist. Und er ist bereit, endlich seine Familie zu sich zu holen.

Man schreibt das Jahr 1871, als Marie und der nunmehr zehnjährige Kresten (Toke Lars Bjarke) am Bahnhof ankommen und Jon seine Lieben endlich wieder in die Arme schließen kann. Sein Stolz ist ihm anzusehen, sein Glück spürbar. In der Postkutsche soll es nach Hause gehen. Der dänischen Familie gegenüber sitzt eine weitere Einwandererfamilie, aus Italien, die dem Abenteuer Amerika ebenfalls aufgeregt entgegensieht. Doch bevor die Reise losgehen kann, werden die Italiener vom Kutscher ruppig gebeten, wieder auszusteigen und auf die nächste Kutsche zu warten. Ihren Platz nehmen zwei ungewaschene, leicht angetrunkene Kerle ein. Schnell stellt sich heraus, dass sie gerade aus dem Gefängnis entlassen wurden und nun zu dem Bruder des Einen fahren – der gefürchtete Bandenanführer Delarue (Jeffrey Dean Morgan).

Schnell werden die beiden Reisebegleiter betrunkener und aggressiver. Als einer von ihnen Marie betatscht, eskaliert die Situation. Waffen werden gezogen. Lediglich einen Moment behält Jon die Oberhand, dann wird er von den Halunken überwältigt und aus der Postkutsche geworfen: Marie und Kresten sind nun den beiden Männern ausgeliefert. Verzweifelt rappelt sich Jon auf und hinter der Kutsche hinterher. Nach Meilen findet er den leblosen Körper seines Sohnes, ermordet. Mit seinem toten Kind im Arm setzt Jon die Verfolgung fort. Es ist bereits dunkel, als er zuerst die Leichen der Kutscher findet und schließlich auch die Kutsche sieht, die vor einem Waldstück abgestellt ist. Aus stattlicher Entfernung legt Jon sein Gewehr an und tötet den Ersten der beiden Männer. Der andere versucht in den Wald zu fliehen, doch Jon stellt auch ihn und entleert das komplette Magazin seines Gewehres in ihn. In der Kutsche findet Jon die tote Marie. Er lädt Marie und Kresten auf sein Pferd, das an der Postkutsche angebunden war, und kehrt nach Hause zurück, als gebrochener Mann. Auch sein Bruder kann ihn nicht trösten.

Der Bürgermeister der kleinen Gemeinde von Black Creek, Keane (Jonathan Pryce), der in Personalunion auch als Leichenbestatter fungiert, ist nervös – ebenso wie der Sheriff und Dorfpriester Mallick (Douglas Henshall). Bei ihnen liegen die Leichen der beiden von Jon getöteten Outlaws aufgebahrt. Sie wissen, dass der Stadt nichts Gutes bevorsteht. Und sie haben Recht. Als der kompromisslose Bandenanführer Delarue mit seiner Gang auftaucht, um für sich zu reklamieren, was von seinem Bruder und dem anderen Mann übrig geblieben ist, bekommen die Bürger dessen Grausamkeit zu spüren. Der Mann, der sich von Black Creek üppige Schutzgelder bezahlen lässt, macht die Gemeinde für den Tod seiner Männer verantwortlich. Nicht nur verdoppelt er willkürlich die Schutzgelder, er verlangt auch Sühne, falls es der Stadt nicht gelingt, ihm den Killer binnen zwei Stunden zu präsentieren. Ein Ding der Unmöglichkeit. Also müssen zwei Einwohner von Black Creek als Ausgleich für seine ausgelöschten Leute sterben. Die Wahl fällt auf einen behinderten jungen Mann und eine alte Frau.

Delarue erschießt sie ohne mit der Wimper zu zucken – und noch einen weiteren Mann, weil er mit der getroffenen Auswahl nicht zufrieden ist. Mit den beiden Leichen zieht er von dannen – aber nicht ohne seine Warnung zu erneuern, dass er so lange das doppelte Schutzgeld eintreiben wird, bis die Stadt ihm den Mörder seines Bruders präsentiert.

Delarue selbst lebt mit seinen Männern, unter ihnen seine getreue rechte Hand, der einfach nur "Der Korse" heißt (Eric Cantona), isoliert und geschützt in einer alten, ausgebrannten Ansiedlung außerhalb von Black Creek. Bei ihnen befindet sich auch die Frau seines Bruders, die eigentlich Madelaine heißt, aber auf den Namen Prinzessin (Eva Green) hört, seitdem sie als Kind von Indianern geraubt wurde, die ihr Gesicht entstellten und ihr die Zunge herausschnitten. Seitdem ist ihr Hass und ihre Verachtung für jedermann spürbar. Delarue ist schon lange versessen auf die Prinzessin, hat sich seinem Bruder zuliebe aber immer zurückgehalten. Nun sieht er seine Chance gekommen. Vor allem aber arbeitet er im Auftrag reicher Ölbarone aus dem Osten daran, das Land Stück für Stück aufzukaufen: Vermeintlich sitzt man auf einer gewaltigen Ölquelle. Dass Delarue dabei gemeinsame Sache macht mit dem verschlagenen Bürgermeister von Black Creek, weiß niemand.

Während Madelaine mit regungsloser Miene vor dem Grab steht, in das der Leichnam ihres Mannes herabgelassen wird, beerdigt auch Jon seine Frau und seinen Sohn. Nichts hält Jon mehr auf dem Land, das er nur für seine Familie urbar gemacht hat. Gemeinsam mit seinem Bruder packt er sein weniges Hab und Gut auf seinen Wagen und lässt seine Hütte für immer hinter sich. Für einen kurzen Zwischenstopp steuert er noch einmal Black Creek an. Dort verkauft er sein Haus und all sein Gut an Keane. Das Geld versteckt er in seinem Stiefel.

Jon erfährt, dass einer der beiden Männer, die seine Familie auf dem Gewissen haben, Delarues Bruder war und ein Kopfgeld auf die Ergreifung seines Mörders ausgesetzt wurde. Er ahnt nicht, dass die italienische Frau, die mit ihm in der Postkutsche gesessen war, mittlerweile auch in der Gemeinde angekommen ist und ihn sofort wiedererkennt. In Windeseile verbreitet sich die Kunde, dass Jon der Mörder war. Als er aus Keanes Büro kommt, wird er von den Bürgern gestellt und ins Gefängnis gesteckt. Wenig später wird auch Peter geschnappt und in die Zelle neben seinem Bruder gesperrt. Beiden schwant nichts Gutes.

Delarue und seine Bande kennen keine Gnade mit Jon. Noch auf der Straße wird er zusammengeschlagen, bevor die Männer ihn zurück in ihr Lager schleifen. Dort wird er an den Handgelenken an einen Pfosten gehängt. Kurze Zeit später taucht Keane dort auf, zieht Jon die Stiefel aus und nimmt das Geld wieder an sich, dass er ihm gerade erst für sein Land gezahlt hatte. Es scheint keine Hoffnung mehr zu geben für ihn. Niemand rechnet mit Peter, dem mit einer Finte die Flucht aus dem Gefängnis gelungen ist und der seinen Bruder in einer waghalsigen Aktion befreit, wofür er mit dem Leben bezahlen muss. Jon aber ist frei. Barfuß und mit letzten Kräften versteckt er sich. Und er schwört Rache...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 07.02.2015


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