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Vom Ende einer Geschichte - Plakat zum Film

VOM ENDE EINER GESCHICHTE

("The Sense Of An Ending")
(GB, 2017)

Regie: Ritesh Batra
Film-Länge: 108 Min.
 
  


 Kino-Start:
 14.06.2018

"Vom Ende einer Geschichte" - Handlung und Infos zum Film:


Tony Webster (Jim Broadbent) lebt ein zurückgezogenes, ereignisloses Leben. Sein kleines Londoner Geschäft für gebrauchte Leica-Kameras ist eher ein Hobby als Arbeit. Zu seiner geschiedenen Frau Margaret (Harriet Walter) hat er ein freundschaftliches Verhältnis, aber gelegentlich tritt sie ihrem exzentrischen Exmann, der so ungern von seinem Tagesablauf abweicht, auf die Füße. So auch jetzt, denn Margaret hat sich das Bein gebrochen, also muss Tony widerwillig für sie einspringen und sich um seine hochschwangere Tochter kümmern. Susie (Michelle Dockery) hat sich entschlossen, auch ohne Mann ein Kind zu bekommen. Und so wird sie anstelle eines Partners von ihrem Vater zum Geburtsvorbereitungskurs begleitet.

Doch ein Brief, der ein fast vergessenes Kapitel aus seiner Vergangenheit zum Leben erweckt, bringt Tony völlig aus dem Konzept. Sarah Ford, die Mutter seiner Jugendliebe Veronica, ist verstorben und hat Tony zu dessen großer Überraschung etwas hinterlassen. Es handelt sich um das Tagebuch seines besten Freundes Adrian Finn, der sich vor vielen Jahren das Leben genommen hat.

Die Testamentseröffnung sorgt erst recht für Verwirrung, denn juristisch gesehen steht Tony das Tagebuch zwar zu, aber Sarahs Tochter Veronica weigert sich, es herauszugeben. Warum? Und wie kommt Mrs. Ford überhaupt zu Adrians Tagebuch? Der pedantische Tony lässt die Angelegenheit natürlich nicht auf sich beruhen und fragt die beste Anwältin um Rat, die er kennt, seine Exfrau Margaret. Und während er Margaret von damals erzählt – von Veronica und von seinem charismatischen, aber schwermütigen Freund Adrian – beginnt eine Reise in Tonys Erinnerung.

1965. Tony (Billy Howle) ist zwanzig, als er an der Universität die selbstbewusste Veronica (Freya Mavor) kennenlernt. Der schüchterne Student kann es selbst kaum fassen, dass er bei diesem schönen, kessen Mädchen überhaupt eine Chance hat. Veronica wird seine erste Freundin und zugleich die Frau, die ihm das Herz bricht.

In diesem Sommer lernt Tony Veronicas Familie kennen und stellt den Fords auch seinen Schulfreund Adrian (Joe Alwyn) vor. Veronicas Mutter Sarah (Emily Mortimer) ist eine attraktive, moderne Frau, alles andere als ein biederes Hausmütterchen. Als sie Tony jedoch beiseite nimmt und ihn warnt, ihre Tochter sei eine unberechenbare, manipulative Person, geht er verstört auf Abstand.

Doch Sarah scheint Recht zu behalten, denn Tonys Beziehung zu Veronica hält kein Jahr. Er will etwas Festes mit Zukunft, sie ihre Freiheit. Der gutmütige Tony scheint ihr zu langweilig, zu anhänglich zu sein. Als er bald darauf erfährt, dass ausgerechnet sein bester Freund Adrian Veronicas neuer Freund ist, bleibt Tony erstaunlich gefasst und gibt den beiden betont lässig seinen Segen. Sie sehen sich nie wieder. Das Nächste, was Tony hört, ist die schreckliche Nachricht von Adrians Selbstmord.

Was steht in Adrians mysteriösem Tagebuch, von dem Sarah Ford unbedingt wollte, dass sein alter Freund Tony es liest? Ein Treffen mit Veronica soll endlich Klarheit bringen.

Es wäre dringend an der Zeit, dass sich Tony mehr mit der Gegenwart als mit der Vergangenheit beschäftigt, findet die pragmatische Margaret. Zum Beispiel mit der Tatsache, dass er jeden Moment Großvater wird. Doch ihr sonst so leidenschaftsloser Exmann ist wie besessen.

Tony kann seine Nervosität kaum verbergen, als er seine Jugendliebe nach all den Jahren wiedersieht. Und Veronica (Charlotte Rampling) übt sofort wieder dieselbe Faszination auf ihn aus, als sie sich im Café gegenübersitzen. Veronica bleibt für ihn buchstäblich ungreifbar – freundlich, aber zugleich kühl und distanziert. Statt des geforderten Tagebuchs gibt sie ihm einen Brief, bevor sie überstürzt das Café verlässt. Ohne nachzudenken eilt Tony ihr nach und verfolgt sie heimlich bis zu ihrer Wohnung. Sie darf nicht wieder aus seinem Leben verschwinden. Die spontane Beschattungsaktion wird abrupt unterbrochen, als Tonys Handy klingelt. Bei Susie haben die Wehen eingesetzt.

Im Wartesaal des Krankenhauses kommt er endlich dazu, den Brief von Veronica zu lesen. Doch nicht sie hat ihn geschrieben, sondern Tony selbst, damals, als er von ihrer Affäre mit Adrian erfuhr. Der schockierende Inhalt, den er komplett verdrängt hatte, stellt Tonys ganze Geschichte auf den Kopf, alles, was er Margaret erzählt und sich selbst offenbar nur eingeredet hat. So darf seine Geschichte auf keinen Fall enden. Tony muss die ganze Wahrheit herausfinden, um endlich mit seiner Vergangenheit abschließen zu können...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 12.06.2018


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