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Va savoir - Plakat zum Film

VA SAVOIR

("Va savoir")
(F, 2001)

Regie: Jacques Rivette
Film-Länge: 154 Min.
 
"Va savoir" auf DVD bestellen
DVD:  97.00 EUR
  


 Kino-Start:
 27.06.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.03.2008

 Free-TV-Start:
 26.10.2005

"Va savoir" - Handlung und Infos zum Film:


Camille (Jeanne Balibar) und Ugo (Sergio Castellitto) sind mit ihrem ganzen Ensemble in Paris, um eine Reihe von sechs Aufführungen von "Come tu mi vuoi" (von Luigi Pirandello) zu geben. Fünf Jahre lang hat Camille keinen Fuß nach Paris gesetzt. Nach zwei Jahren misslicher Abenteuer und Qualen ist sie schließlich in Turin gelandet. Dort vermochten ihre Aufnahme in das Ensemble, die Liebe zu Ugo, die kontinuierliche Arbeit, die Gewissensbisse zu mildern, welche Camille auf ihrer Flucht begleitet haben. Es sind also schon drei Jahre, dass sich Camille und Ugo liebten, sich zankten, zusammen lebten und arbeiteten. Beide unterhalten sich auf Französisch, was in Bezug auf das Ensemble intimer ist, aber mitunter, wenn der Tonfall sehr lebendig wird, untermalen Einschübe im Turiner Dialekt ihren Austausch. Es ist ein Paar, das - wie man so sagt - "funktioniert", mit Höhen und Tiefen.

Auch mit ihren kleinen oder großen Geheimnissen, mit den unvermeidlichen Unausgesprochenheiten. Zum Beispiel hat sich Camille nur sehr ausweichend über den Grund für ihre "Flucht" nach Italien geäußert: Es ist so weit weg, die Affäre beendet. Seit ihrer Ankunft hat aber Camilles Unruhe Ugo neugierig gemacht. Natürlich ist es für eine französische Schauspielerin auch sehr verwirrend, in Paris Pirandello auf Italienisch zu spielen. Sie begegnen sich auf der Bühne, hinter den Kulissen oder in ihren Garderoben, sie berühren sich, sie sprechen über das Spielen bestimmter Szenen. Aber der letzte Schliff beim Aufbau der Dekors, die technischen Anschlüsse etc. lassen ihnen nur wenig Zeit sich auszusprechen. In dem Wirbel, der der Generalprobe vorausgeht, zieht sich Camille so gut es geht in ihrer Garderobe zurück. Sie kämpft dort mit ihrem Lampenfieber.

Mademoiselle Pamina (Christina Visentin), die Kostümbildnerin, beobachtet mehr oder weniger diskret die Äußerungen und Gesten des Star-Paares. Je schlechter Camille gelaunt ist und je mehr sie sich verschließt, desto mehr erstrahlt Pamina. Man begreift, dass die Kostümbildnerin in den Regisseur verliebt ist. Ein Teil des Ensembles ist in einem Hotel unweit des Theaters abgestiegen. Ugo und Camille haben sich in einer Suite mit zwei Zimmern eingerichtet. Ugo verbringt fast die gesamten ersten beiden Nächte im Theater, um das Licht richtig einzurichten. Wovor also hat Camille Angst?

Es ist fünf Jahre her, dass sie aus Paris geflohen ist. Aber Ugo weiß nicht, dass sie vor einem Mann geflohen. ist Vor Pierre (Jacques Bonaffe), dessen zu große, zu intensive Liebe für sie allmählich erstickend und unerträglich geworden war. Camille wird von der Vorstellung gequält, dass Pierre plötzlich wieder vor ihr auftaucht. Das bereitet ihr Alpträume. Sie fürchtet das Erscheinen Pierres im Theater - oder schlimmer noch - in ihrer Garderobe. Sie versucht, bei der Arbeit diese paralysierende Gefahr zu vergessen, aber alle bemerken ihre veränderte Haltung, ihre Angst. Der Abend der Generalprobe rückt schnell heran. Camille ist angespannt, wie blind und taub gegenüber des allgemeinen Wirbels um sie herum. Beim Abgang nach dem ersten Akt scheint sie auf dem Gipfel des Zorns über sich selbst zu sein. Sie wurde während ihres großen Monologs von einem nervösen Lachen befallen. Und dann - nichts mehr. Das Loch ...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 25.04.2002


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