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"Das Leben ist zu lang" - Premiere in Berlin
Wenn die Creme de la Creme der Schauspielerbranche bereit ist, im neuen Film mitzuwirken und sich dafür sogar noch einem Casting zu unterziehen – dann hat man es als Regisseur wohl geschafft. Dani Levy kann das mittlerweile von sich behaupten, denn nach seinen jüngsten Erfolgen mit "Alles auf Zucker" und "Mein Führer", in dem er Helge Schneider mutig als Adolf Hitler besetzte, liest sich die Besetzung seines neuesten Films "Das Leben ist zu lang" (zu dem er auch wieder selbst das Buch schrieb) wie das "Who Is Who" der deutschen Filmszene: Es reicht vom "Bond"-erprobten Gottfried John über die Hollywood-erfahrene Diva Elke Sommer, Meret Becker, Dauer-Bösewicht Udo Kier und TV-Vielspielerin Veronica Ferres bis hin zum Theaterschauspieler Hans Hollmann und der Ex-Soap-Darstellerin Yvonne Catterfeld – und mittendrin sein Hauptdarsteller Markus Hering, immerhin seit 1993 am renommierten Wiener Burgtheater und dennoch (oder gerade deswegen) den meisten Cineasten (noch) kein Begriff.
Sie alle erscheinen auch drei Tage vor Deutschland-Start der Komödie in der Berliner Kulturbrauerei zur offiziellen Premiere und schritten bei wieder gut gelauntem Sommerhimmel über den roten Teppich, wobei Veteranin Elke Sommer in ihrem mintgrünen den meisten ihrer Kollegen alleine in der Länge des Auftritts die Schau stahl. Nach lang anhaltendem Premierenapplaus und der Bühnenpräsentation der Mitwirkenden und Macher ging es zum Feiern weiter ins "Weekend" am Alexanderplatz, wo die meisten Gäste aufgrund der trotz Rauchverbots stickigen Luft mehr als dankbar waren, dass die Dachterrasse nicht nur geöffnet werden konnte, sondern nach einer Stunde sogar bewirtet werden konnten. So versammelte man sich dann hoch über dem Alex um nicht nur über den Film zu philosophieren und sich angesichts der entspannten Atmosphäre die Frage zu stellen "Ist das Leben nicht doch zu kurz…?"
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