GOLDEN GLOBE 200462. VERLEIHUNG - 16.01.2005DIE GEWINNERNach fünf Minuten schien alles klar: Mike Nichols "Hautnah" hatte soeben die ersten beiden "Golden Globes" für die Nebendarsteller Clive Owen und Natalie Portman bekommen. Da ahnte noch niemand, dass das auch die beiden einzigen "Globes" für den Streifen an diesem Abend bleiben sollten. Den großen Triumph trugen danach andere davon. Allen voran Martin Scorsese für sein Howard Hughes-Biopic "Aviator", der als bester Film der Kategorie "Drama" ausgezeichnet wurde. Leonardo DiCaprio erhielt zudem eine Trophäe als bester Hauptdarsteller, dazu bekam Howard Shore den "Globe" für seine Filmmusik; mehr als diese drei "Globes" bekam kein anderer Film. Als bestes Werk im Bereich "Musical/Comedy" wurde Alexander Paynes Komödie "Sideways" prämiert, für den es auch den Drehbuchpreis gab. Ebenfalls zwei "Globes" bekamen und Clint Eastwoods "Million Dollar Baby" (Regie und Hauptdarstellerin Hilary Swank. Sehr routiniert lief die Veranstaltung ab, bei der traditionell – im Unterschied zu den im Februar anstehenden "OSCAR"s in die Kategorien "Drama" und "Musical/Comedy" unterteilt wird – bisweilen etwas zu routiniert. Die einzig launigen Reden kamen dann von zwei Comedians: Jim Carrey als Laudator und Robin Williams, der mit dem "Cecil B. DeMille-Award" für sein "Lebenswerk" ausgezeichnet wurde. Ein weiterer Unterschied zu den "OSCAR"s ist, dass es neben dreizehn Film-Preisen auch noch elf Auszeichnungen im Bereich TV gibt. Der große Gewinner hier waren die Komödie "Desperate Housewives", die in Deutschland ab Oktober vorab auf dem Pay-TV-Sender "Premiere" zu sehen war und deren Free TV-Rechte bei der "PRO 7/SAT.1"-Gruppe liegen. Als beste TV-Serie "Drama" wurde "Nip/Tuck" (derzeit bei "PRO 7" zu sehen) prämiert, als bester TV-Film/Mini-Serie kam "The Life And Death Of Pete Sellers" mit Geoffrey Rush in der Titelrolle zu Ehren.
DIE GEWINNER
DIE GEWINNER
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