OSCAR 2006

78. VERLEIHUNG - 05.05.2006

DIE GEWINNER FÜR DAS FILMJAHR 2005

Gespannt wartete man auf das "OSCAR"-Moderations-Debüt von Schauspieler Jon Stewart - und an ihm lag es nicht, dass die 78. Verleihung der "Academy Awards" ohne große Höhepunkte verlief. Mit trockenem Humor führte er ähnlich seinen Vorgängern launig durch das Programm. Einige originelle Einspielfilme im Stile von Werbe-Spots gaben dem ganzen dann noch eine besondere Note, die man so bei den altehrwürdigen "OSCAR"s noch nie gesehen hatte.

Die Musiker unter der Leitung von Bill Conti, der zum 18. Mal bei einer "OSCAR"-Verleihung den Taktstock schwang, untermalten diesmal die Dankesreden der frischgebackenen Preisträger und fuhren ihnen auch nach der vereinbarten knappen Minute schon mal rigoros über den Mund; zu sagen hatten sie allerdings auch nicht all zu viel, Reese Witherspoon, die den "OSACR" als beste Hauptdarstellerin erhielt und damit die einzige Stauette für das viel gelobte Johnny Cash-Biopic "Walk The Line" mit nach Hause brachte, zeigte da schon (fast erwartet) am meisten Regung.

Insgesamt überrascht das Ergebnis: Vier Filme bekamen jeweils drei "OSCAR"s. Der "OSCAR" für den "besten Film" ging dabei überraschenderweise an "L.A. Crash", der große Favorit "Brokeback Mountain" nahm den Preis für die beste Regie mit nach Hause. Ebenfalls mit drei Trophäen ausgezeichnet wurden "Die Geisha" und das Remake von "King Kong". Der deutsche Vorschlag "Sophie Scholl - Die letzten Tage" ging in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" leer aus.

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Den einzigen "Ehren-OSCAR" des Abends erhielt Regie-Veteran Robert Altman, der bislang trotz fünf Nominierungen noch nie "regulär" den begehrtesten Filmpreis der Welt mit nach Hause nehmen konnte.

Alle "OSCAR"-Gewinner in den Spielfilm-Kategorien gibt es [hier +].


Autor: Frank Ehrlacher

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Update: 07.02.2015

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