Der Kriminalpsychologe Dr. Alex Cross (
Morgan Freeman) verliert bei einem Einsatz seine Partnerin. Von Schuldgefühlen geplagt, zieht er sich vom Dienst zurück. Doch acht Monate später wird er gegen seinen Willen in einen sensationellen Kidnappingfall verwickelt. Megan Rose (
Mika Boorem), die Tocher des Senators Hank Rose (
Michael Moriarty), wird aus ihrer Schule entführt. Der Übeltäter, ihr Lehrer Gary Soneji (
Michael Wincott), bringt mit einem Anruf bei Cross den angeschlagenen Cop wieder ins Spiel.
Cross bringt seinerseits die "Secret Service"-Agentin Jezzie Flannigan (
Monica Potter) wieder ins Spiel. Sie war für die Sicherheit von Megan zuständig, ist aber nach der Entführung eigentlich so gut wie suspendiert. Doch Cross setzt auf ihre Beobachtungen, die sie in der einjährigen Bewachung Megans an der Schule gemacht hat. Denn Soneji ist nicht der übliche Kidnapper. Weniger aufs Lösegeld, sonder viel mehr auf Aufmerksamkeit durch die Medien ist er aus. Er verwickelt Cross in ein psychologischen Katz- und Mausspiel und hetzt in bester
" Stirb langsam 3" -Manier durch den Film.
Nach
"Denn zum Küssen sind sie da" schlüpft Morgan Freeman hier ein zweites Mal in die Rolle des Psychologen Dr. Alex Cross, den Autor James Patterson erfand. Gentlemen-like führt er den Zuschauer durch den soliden Krimi, der ein paar nette Wendungen bereithält, insgesamt aber eher als durchschnittlich zu bezeichnen ist. Neben Freeman besticht besonders Monica Potter durch eine exzellente schauspielerische Leistung.