Millionär Bob (
Alan Alda) und Ehefrau Steffi (
Goldie Hawn) leben in - wie könnte es bei Woody Allen anders sein - New York. Und das nicht alleine, sondern gleich zusammen mit 5 Kinderchen und einer - braucht man dann wohl auch - Haushälterin. Mit einem dieser Söhne ist das Paar allerdings momentan gar nicht glücklich, denn Scott (
Lukas Haas) vertritt bisweilen etwas sonderbare politische ansichten.
Tochter Skylar (
Drew Barrymore) steht kurz vor der Hochzeit mit dem eher biederen Holden (
Edward Norton), als sie sich Hals über Kopf in den leicht kriminellen Charles Ferry (
Tim Roth) verliebt.
Tochter DJ (
Natasga Lyonne) muss dagegen "Postillion d'amour" spielen: Ihr leiblicher Vater Joe (
Woody Allen selbst, ausnahmsweise einmal nicht als New Yorker, sondern als Amerikaner in Paris) hat sich in die hübsche Von (
Julia Roberts) verguckt. Aber Allen wäre nicht er selbst, wenn er ihr dies so einfach eingestehen könne. Da bedarf es erst der Hilfe des Nachwuchses...
Woody Allens "Alle sagen I Love You", eine Persiflage, nein, eine Hommage an das gute alte Musical des Hollywoods der 1940er Jahre. Allen hat wie immer ein Staraufgebot in seinem Film, und allesamt müssen sie singen, ob sie es nun können, oder nicht. Vor allem Drew Barrymore und der schauspielerisch erstklassige Edward Norton (
"Zwielicht" sind das Traumpaar schlechthin. Und um die Liebe dreht sich dann auch alles in dem Film. Doch eigentlich ist die in viele kleine Szenen zersplitterte Story Nebensache. Wie Woody Allen sie umgesetzt hat, ist umwerfend und spätestens die Krankenhausnummer reißt jeden im Zuschauerraum mit und lässt uns am Ende beschwingt das Kino verlassen.