Die Reise von "Gefährten" beginnt an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg, als eine britische Bauernfamilie bei einer Auktion einen feurigen Hengst ersteht, ohne tatsächlich das Geld für den Kauf zu besitzen. Dieses Pferd namens Joey scheint nur ein Verlust zu sein und ein steter Quell für Streitereien zwischen Ted (
Peter Mullan) und Rosie Narracott (
Emily Watson). Aber ihr Sohn Albert (
Jeremy Irvine) ist entschlossen, das Pferd zu zähmen und zu trainieren, um aus Joeys verheißungsvollen Talenten möglichst viel herauszuholen. Schnell werden die zwei unzertrennlich. Doch bei Kriegsausbruch werden sie auseinandergerissen und Joey wird an einen britischen Kavallerieoffizier verkauft und muss an die Front.
Damit beginnt für Joey ein verschlungener Weg durch Freud und Leid, durch Not und Wunder. Aus dem einfachen Pferd wird schließlich ein wahrer Held, der mit seiner Unschuld und bedingungslosen Hingabe an seine Freunde alle Menschen beeindruckt, egal auf welcher Seite des Krieges sie stehen. Joey zieht Ambulanzkutschen über die Schlachtfelder, hilft deutschen Soldaten auf der Flucht, beflügelt die Fantasie eines französischen Mädchens und schleppt riesige Kanonen auf Berge. Seinen Höhepunkt erreicht der Film jedoch erst, als Albert auf seiner eigenen lebensgefährlichen Mission ebenfalls die Schützengräben erreicht, während sich Joey in dem unwirtlichen Niemandsland zwischen britischem und deutschem Gebiet befindet. Aber obwohl von dort aus kein Weg mehr zurückzuführen scheint, ergibt sich plötzlich eine Chance auf Frieden – wenigstens für einen Moment lang...