Die Studentin Marie (
Terry Moore) stellt sich bei Lola Delaney (
Shirley Booth) vor, die ein Zimmer zur Untervermietung annonciert hat. Sie ist Lola auch gleich sympathisch und bekommt den Zuschlag. Lolas Mann, "Doc" Delaney (
Burt Lancaster) wusste bislang nichts davon, dass seine Frau ein Zimmer vermieten wollte, erklärt sich aber kurzerhand einverstanden. Für die beiden scheint Marie so eine Art Ersatztochter werden zu können - und nach und nach erfährt der Zuschauer, mit welchen Problemen die Delaneys wirklich kämpfen.
Ihr einziges Kind ist früh gestorben. Doc wurde mit der Situation offensichtlich nicht fertig und griff zur Flasche - erst seit einem Jahr ist er wieder trocken. Und dann gibt es da noch Sheba, den entlaufenen Hund der beiden, den vor allem Lola immer noch schmerzlich vermisst. Kein Wunder, dass die beiden von nun an ihre gesamte Aufmerksamkeit Marie schenken. So ist es Doc denn dann auch ein Dorn im Auge, dass das Mädchen immer häufiger mit dem Sportler Turk (
Richard Jaeckel) flirtet, obwohl sie doch in der Heimat einen "Fast-Verlobten" hat. Die Situation droht zu eskalieren ...
Daniel Manns Verfilmung liegt ein Theaterstück von William Inge zugrunde. Insbesondere Hauptdarstellerin Shirley Booth kann in ihrer Rolle als treusorgende Ehefrau und "Möchtegern-Mutter" überzeugen und wurde neben einem "OSCAR" mit dem "Golden Globe" belohnt. Weitere "OSCAR"-Nominierungen gab es für Nebendarstellerin Terry Moore und den Schnitt. Die Handlung selbst konfrontiert den Zuschauer zwar mit vielen Problemen, ohne aber direkt problemüberladen zu wirken.