"Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niemand was me(r)ckt ..." - na ja, fast niemand. Denn dem Meister Franz Eder (
Gustl Bayrhammer) kommt es schon komisch vor, als sich in seiner Schreinerwerkstatt plötzlich Dinge bewegen, die vorher still im Regal standen. Und plötzlich klebt die "Wurzel allen Übels" auch schon an einem Leimtopf: Ein kleiner rothaariger Kobold namens Pumuckl, den ein Mensch - so ein altes Koboldsgesetz - nur sehen kann, wenn er an etwas kleben leibt; so wie jetzt. Und wenn ihn ein Mensch erst einmal gesehen hat, dann muss er auch bei ihm bleiben ... Das hat der Meister Eder nun davon ...
Völlig verstört über den neuen Hausbewohner geht er zum Stammtisch - aber dort erntet er nur Gelächter; alle glauben, der Gute sei am hellichten Tage eingeschlafen und habe nur schlecht geträumt. Allen voran sein Kumpel Bernbacher (
Willy Harlander) - der aber kurz später selbst Opfer des Pumuckls wird. Und auch eine Kundinn von Meister Eder müssen dran glauben: Frau Steinhausen (
Helga Feddersen), die nur ein "Schrankerl" abholen will. Als dann eine Gräfin (
Gisela Uhlen) beim Eder etwas anfertigen und abholen lässt, muss sich der Pumuckl das Schloss der Gräfin doch auch einmal aus der Nähe ansehen ...
Nachdem Ellis Kauts beliebte Kinderbuchreihe bereist auf Hörspiel-Kassetten den Siegeszug durch die Kinderzimmer angetreten hat, fand der auch den Weg auf die große Leinwand. Dabei war es dann der entscheidende Pluspunkt, dass
Hans Clarin seine kieksende Stimme zur Verfügung stellte; dazu Gustl Bayrhammer als bärbeißiger Meister Eder. Auch sonst ist der Film prominent besetzt - allerdings wirkt es schon etwas merkwürdig, wenn die Norddeutsche Helga Feddersen oder das Berliner Urgestein
Edith Hancke partout von einem "Schrankerl" sprechen müssen. Aber nichtsdestotrotz ist dieser Film nicht nur bei Kindern längst zum Klassiker geworden ...