Nach einem riesigen Meteoriten-Absturz im Jahr 2018 sind sämtliche Wasservorräte der Erde verdampft. Heute, 15 Jahre später, sieht der ehemals blaue Planet daher ziemlich trostlos aus. Sämtliche Wasserreserven werden von dem finsteren Kesslee (
Malcolm McDowell) und seiner "Water And Power Company" verwaltet und gehütet wie ein Schatz. Um seine Monopol-Stellung zu sichern, ist ihm keine Methode fies genug.
Damit hat das "Tank Girl" Rebecca (
Lori Petty) und seine Gruppe Autonomer allerdings wenig zu tun. "Tank Girl" ist rebellisch, raucht, trinkt (oder besser: säuft), ist nie um einen flotten Spruch verlegen und hat beschlossen, die Wasserpipeline mitten in der Wüste anzuzapfen und das begehrte Nass unter den Bedürftigen zu verteilen. Leider hat sie da die Rechnung ohne den (Wasser-)Wirt gemacht, denn Kesslee durchkreuzt ihre Pläne, entführt Rebecca und zwingt sie, für ihn in den Kampf gegen den ebenso gefürchteten Ripper T-Saint (Rap-Star
Ice-T) zu ziehen...
Auch "Tank Girl" ist wie viele Filme Anfang der 1990er Jahre eine Comic-Verfilmung. Die gezeichnete Vorlage, die ab 1988 in Heftform auf den Markt kam, stammte von den Geschwistern Jamie Hewitt und Alan Martin und wurde schon schnell zum "Kult". Aber selbst die Fans der Hefte zeigten sich enttäuscht über die Realfilm-Umsetzung, die zwar plakative Endzeit-Stimmung verbreitete, der aber das anarchische der Comics fehlte.