Für sie ist es die große Liebe: Angelique (
Audrey Tautou) liebt Loic (
Samuel Le Bihan), einen smarten Herzchirurgen. Da dieser aber unglücklicherweise mit einer Anderen verheiratet ist und zu allem Überfluss auch noch Vater wird, werden die Gefühle der jungen hübschen Kunststudentin auf eine harte Probe gestellt. Heimliche Treffen, einsame Nächte und tagelanges Warten sind offenbar alles, worauf Angelique hoffen darf so hat es den Anschein. Doch dann wendet sich das Blatt. Nach einer Fehlgeburt verlässt Loics Frau Rachel (
Isabelle Carre) Mann und Haus, nichts steht der Verwirklichung von Angeliques Träumen nun mehr im Wege.
Aber warum läuft in Loics bisher so wohlgeordnetem Leben plötzlich alles schief? Eine Patientin, die ihm erfolglos Avancen macht, verklagt ihn des tätlichen Angriffs. Mysteriöse Anrufe, anonyme Briefe und makabre Päckchen versetzen den Arzt in Angst und Schrecken. Und dann gibt es eine Tote: die liebestolle Patientin wird erschlagen aufgefunden ... Aus der anfänglichen Liebesgeschichte wird, ohne dass man es sich versieht, ein Thriller, der es in sich hat. Nichts ist, wie es zu sein scheint. Warum wird der sonst eher ruhige Kommilitone David auf einmal so aggressiv? Wieso ist Angeliques beste Freundin Heloise (
Sophie Guillemin) plötzlich deren erbitterte Feindin? Ist Loic ein zu Recht beschuldigter Mörder? Und warum ist ausgerechnet Angelique die Einzige, die ihm
helfen könnte? Nur eine Person weiß offenbar wirklich, was vor sich geht...
Spätestens seit
"Lola rennt" ist es "in", ein und dieselbe Handlung im Film aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen – selten aber trug dieses Stilmittel so zu einer völlig neuen "Sichtweise" bei wie hier. "Wahnsinnig verliebt" lebt davon – und nachdem Laetitia Colombani die Handlungsfäden nach knapp 2/3 des Filmes zusammengeführt hat, geht es noch einmal richtig los. Eine etwas andere Love Story…