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Effi Briest - Plakat zum Film

EFFI BRIEST

(D, 2009)

Regie: Hermine Huntgeburth
Film-Länge: 118 Min.
 
"Effi Briest" auf DVD bestellen
DVD:  8.49 EUR
  


 Kino-Start:
 12.02.2009

 DVD/Blu-ray-Start:
 16.07.2009

 Pay-TV-Start:
 18.08.2010

 Free-TV-Start:
 06.04.2012

"Effi Briest" - Handlung und Infos zum Film:


Im preußischen Herrenhaus Hohen-Cremmen, dem Sitz der Familie von Briest, findet ein Ball statt. Im festlich geschmückten Saal tanzt die siebzehnjährige Effi (Julia Jentsch) ausgelassen mit ihrem Vetter Dagobert (Mirko Lang). Sie sind ein perfektes Paar. Effis Mutter, Luise von Briest (Juliane Köhler), ist beim Walzer vereint mit ihrem alten Verehrer Geert von Innstetten (Sebastian Koch) und der alte Briest, ein robuster Mann über fünfzig (Thomas Thieme), schwenkt, leicht alkoholisiert, Effis Freundin Hulda über den Tanzboden. Man amüsiert sich. Und ganz beiläufig fädelt Luise von Briest an diesem Abend die erste Begegnung zwischen ihrer Tochter und Baron Innstetten ein.

Nur wenig später besucht Innstetten erneut Hohen-Cremmen und hält bei Effis Vater um die Hand der Tochter an. "Effi komm!", ruft die Freundin Effi noch aus dem Garten. Doch Effi folgt ihrer Mutter zu Innstetten. "Wollen Sie die Frau eines Landrats werden?" fragt Innstetten. Effi ist ratlos. Soll sie wirklich diesen ihr völlig fremden, doppelt so alten Mann heiraten? Ihre Mutter jedoch meint, dass Effi als kluges Mädchen eine Ehe mit einem Mann wie Innstetten schätzen müsse, einem Mann von Grundsätzen und mit glänzenden Karriereaussichten. Effi, wildes Mädchen, doch auch folgsame Tochter, respektiert die Gepflogenheiten ihres Standes. Nach der Hochzeit zieht Effi als Baronin Innstetten an den Ostsee-Küstenort Kessin.

In Kessin erwartet Effi ein Leben, das mit den Träumen und Erwartungen einer jungen Frau nichts gemein hat. Ein finsteres Haus, das einst einem englischen Kapitän gehörte und nicht nur über ein monströses Mobiliar verfügt, sondern offenbar auch düstere Geheimnisse birgt. Innstetten gefällt sich in Andeutungen vom Spuk um einen ertrunkenen Chinesen, dessen Grab in den Dünen liegt. Glaubt er selbst daran oder will er seine junge Frau gefügig halten? Das Hausmädchen Johanna (Barbara Auer) beobachtet ihre neue Herrin mit latenter Aggressivität, offenbar ist ihr Verhältnis zu Innstetten nicht so eindeutig, wie es ihrem Stand gemäß wäre. Innstetten selbst gibt sich ganz seinem Karrierestreben hin. Der alte Apotheker Gieshübler (Rüdiger Vogler) ist der einzige, der Effi liebevoll und aufmerksam beobachtet und ihr Unglück durchschaut. Als Effi eine Tochter bekommt, übergibt sie Annie, den Konventionen entsprechend, weitgehend der Obhut der Kinderfrau Roswitha (Margarita Broich).

"Eine gute Nachricht" sei es, meint Innstetten, dass sein alter Regimentskamerad Major Crampas (Misel Maticevic) nach Kessin übersiedle. Ein Mann, zwar nicht ungefährlich, weil er bei den Damen zu gut ankomme, bei einem Duell hat er bereits eine Verletzung davongetragen, doch wesentlich unterhaltsamer als die übrigen Kessiner. Was Effi bald erfahren wird. Bei gemeinsamen Ausritten wie beim Theaterspiel wird Effi seinem Charme erliegen, nicht zuletzt, weil sie endlich wieder das wilde Mädchen sein darf, das die Gefahr liebt. Zum ersten Mal empfindet Effi Leidenschaft für einen Mann. Doch mehr als eine Affäre kann diese heimliche Liebe zu Crampas nicht sein. Schon wird man im kleinen Kessin misstrauisch. Rettung naht, als Innstettens Karriere vorangeht, er wird nach Berlin ins Ministerium berufen. Effi verlässt mit Innstetten und ihrer Tochter Annie Kessin und damit auch Crampas.

In Berlin beginnt für Effi ein neues Leben. Crampas ist fern. Es lebt sich leichter mit Innstetten in der Berliner Gesellschaft. Doch Effis Gesundheit ist nicht stabil. Als sie nach einer Kur ihre Eltern in Hohen-Cremmen besucht, sechs Jahre sind inzwischen vergangen, findet Innstetten in Berlin durch Zufall die Briefe, die Crampas einst an Effi schrieb. Innstetten, ein Mann mit Prinzipien, fordert Crampas zum Duell. In den Dünen von Kessin trifft diesen die tödliche Kugel. Die Ehe von Insttetten und Effi wird geschieden. Die Tochter Annie wird Innstetten zugesprochen. Die Eltern Briest verstoßen Effi. Doch, anders als bei Fontane, wird Effi nicht daran zugrunde gehen, sondern ein selbstbestimmtes Leben wagen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 23.12.2008

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