Der kleine Bastian (
Jason James Richter) ist in der Schule eher ein Außenseiter. Der gut erzogene und eher schmächtige Junge vertieft sich lieber in ein gutes Buch anstatt sich mit seinen Mitschülern zu raufen - was Bastian für diese zum bevorzugten Prügelknaben macht. Besonders aggressiv sind da die "Nasties", eine Gruppe unangenehmer Jugendlicher, angeführt von Slip (
Jack Black). Vor ihnen flüchtet Bastian (wieder `mal) in eine Bücherei, wo er sein lange verschollenes Lieblingsbuch
"Die unendliche Geschichte" entdeckt und sofort wieder von ihr gefangen ist.
Und schon kurz später ist Bastian bereits wieder in Phantasien. Allerdings finden auch die "Nasties" das Buch, entdecken ein paar leere Zeiten und füllen sie mit ihren eigenen, weniger schönen Gedanken. So bringen diese ganz Phantasien in Gefahr. Es scheint nur eine Lösung zu geben: Bastian muss zurück in die Wirklichkeit und den "Nasties" das Buch wieder abnehmen. Dazu nimmt er - eher unabsichtlich - den Glücksdrachen Fujur und Felsenbeißer Junior mit, um das Reich der Kindlichen Kaiserin (
Julie Cox) zu retten...
Der dritte Teil der "Unendlichen Geschichte" basiert nicht mehr auf Michael Endes Buchvorlage, sondern allenfalls noch auf dessen Charakteren. Regisseur Peter MacDonald und Drehbuchautor Jeff Lieberman modernisierten das Konzept von Grund auf. Nicht nur durch die Wahl des
"Free Willy"-erprobten Hauptdarstellers, sondern vor allem durch die "Nasties", eine "zeitgemäße" Jugendbande. Leider raubt das der Geschichte etwas von ihrem "phantastischen" Charme, den sie in den ersten beiden Teilen noch ungestört entfalten konnte, lässt aber durch die vielen Szenen Phantasien immer nur genügend Zauber für unterhaltsame anderthalb Stunden übrig.