Der Pole Karol Karol (
Zbigniew Zamachowski) und die Französin Dominique (
Julie Delpy) waren von Anfang an ein ungleiches Paar. Als Dominique dann auch dem Richter glaubhaft machen kann, dass "die Ehe nie vollzogen" wurde, werden die beiden wieder geschieden. Für Karol kommt es sogar noch schlimmer: Der Friseur muss seinen Salon aufgeben und ist nun pleite. Er will in seine Heimat zurückkehren und engagiert den "Fluchthelfer" Mikolaj (
Janusz Gajos).
Mikolaj will den Heimkehrwilligen in einem Koffer zurückschmuggeln - allerdings geht die Nummer schief. Der Koffer wird am Flughafen von Warschau gestohlen und so gerät Karol in die Fänge einer Verbrecherbande. Allerdings versteht er es, das Beste aus der Sache zu machen. Er nimmt einen Job als Killer an und legt mit dem verdienten Kapital den Grundstein für eine "Karriere" als Immobilienspekulant. Der Reichtum hat für ihn aber nur ein Ziel: Er will zurückkehren und sich an Dominique rächen...
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - die drei Ideale der Französischen Revolution will Regisseur Krzysztof Kieslowski anhand der Farben der Trikolore in seiner Trilogie darstellen. Weiß soll dabei für Gleichheit stehen. Diese Idee ist im Film allerdings nur unzureichend umgesetzt - man muss es schon wissen...