Frau Rettich (
Iris Berben), die Czerni (
Martina Gedeck) und ich - pardon, Sophie (
Jeanette Hain) - sind drei Freundinnen, die gemeinsam Urlaub in Barcelona machen wollen - mit den unterschiedlichsten Absichten. "Die Czerni" will einmal etwas Abstand von ihrem Verehrer und Hausfreund "Bart" ("RTL-Samstag nacht" Comedian
Olli Dittrich). Sophie, die zu Hause den Buchhändler Bakunin (
Thomas Heinze) nicht für sich gewinnen kann, will sich unter den Männern des Landes einmal umschauen, ob vielleicht der "richtige" dabei ist. "Frau Rettich" hingegen hat ihren Traummann schon gefunden und will "Pupsi" (
Sergi Mateau) nun während ihres Urlaubs ehelichen.
Aber alles kommt erstmal anders: Der "Bart" hat sich um die Reparatur des Kleinwagens bemüht, mit dem die drei Frauen verreisen wollen und dabei eine Werkstatt aufgetan, die zwar preiswert, aber keinesfalls zuverlässig ist. Bald merkt er, dass die beiden Monteure (das Comedy-Duo
Badesalz) Murks gemacht haben und die Reifen des Wagens sich nun zu verselbstständigen drohen. Da gibt's nur eins: Zwei Tage Urlaub nehmen und dem Damen-Trio hinterherfahren. Unterwegs trifft er zufällig "Bücherwurm" Bakunin, der ihn aus einer unangenehmen Situation befreit und nimmt ihn mit gen Spanien. Auch für die beiden verläuft die Reise nicht ohne Komplikationen...
Markus Imbodens Spielfilm basiert auf einem Roman von Simone Borowiak, die auch an der Drehbuchumsetzung mitarbeitete, und reiht sich fast nahtlos in Bestseller-Verfilmungen wie
"Das Superweib" oder
"Der Campus" ein. Witzig und schwungvoll erzählt aus der Perspektive der Sophie, überzeugt der Film durch ein spritziges Drehbuch, gute Darstellerleistungen (wenn auch Iris Berben vielleicht einen Tick altersgemäßer besetzt werden könnte) und zahlreiche "Cameo"-Auftritte, u.a. von "Badesalz" (s.o.),
Dirk Bach und Gerhard Polts Stamm-Partnerin
Gisela Schneeberger sorgen für Abwechslung und (fast) durchgehend unterhaltsames Kino-Vergnügen.