Joe Hallenbeck (
Bruce Willis) stand bei der CIA in Lohn und Brot und durfte sogar so verantwortungsvolle Jobs wie die Bewachung des Präsidenten übernehmen. Eines Tages passte aber einem seiner Vorgesetzten seine Nase nicht mehr und Joe war draußen. Seitdem schlägt er sich als Privatdetektiv mit Routine-Aufträgen durch. Die Bewachung der Nachtclub-Tänzerin Corey (
Halle Berry) hat er von seinem Kollegen Mike Matthews (
Bruce McGill) übernommen, der einem schießwütigen Killer zum Opfer fiel.
Das nächste Opfer wird aber nicht sein "Nachfolger" - sondern Beschattungsobjekt Corey. Das trifft Joe an der Ehre. Gemeinsam mit Coreys Freund, dem Ex-Footballer Jimmy Dix (
Damon Wayans), der wegen Drogenkonsums geschasst wurde, will er den Mördern auf die Spur kommen. In Coreys Wohnung stoßen sie auf einen ganzen Karton voll mit Fotos, die einflussreiche Männer L.A.’s in eindeutigen Posen zeigen. Der Verdacht liegt nahe, dass; Corey einige der Herren mit den Schnappschüssen erpressen wollte. Also suchen sie die Täter in der High Society - mit unkonventionellen Methoden...
Helden, die sich durchschlagen müssen, sind seit den
"Stirb langsam"-Filmen offensichtlich die Spezialität von Bruce Willis. Dabei haben leider nicht alle Drehbücher das Potential dieser Streifen. Das Buch zu "Last Boy Scout" gehört leider zu den deutlich schwächeren - daran kann dann auch die routinierte und action-erprobte Regie von Tony Scott (
"Top Gun") nichts mehr ändern.