"Keine Bange, Monsieur, das ist nur eine Abkürzung". Dies ist wohl der meistgehörte Satz im Taxi von Daniel (
Samy Naceri), wenn er durch die Straßen von Marseille heizt. Dass dabei mancher Fahrgast bei Tempo 130 innerorts vorher beinahe einem Herzinfarkt erlegen ist oder sich bereits in der ausliegenden Plastiktüte ausgetobt hat, bekommt er bei der Geschwindigkeit natürlich gar nicht richtig mit. Mit Autoritätspersonen konnte Daniel noch nie viel anfangen - um so erstaunlicher, dass ausgerechnet er nun eine hoheitliche Aufgabe ausführen darf.
Denn Daniel soll mit seinen tolldreisten Fahrkünsten die Japaner von den Vorzügen einer vom französischen Geheimdienst entwickelten Limousine überzeugen. Aber Daniel verpatzt diese Nummer total und er sie sich versieht, ist der japanische Verteidigungsminister von asiatischen Terroristen entführt worden. Nun will er mit seinem Kumpel, dem Polizisten Emilien (
Frederic Diefenthal) und dessen Kollegin Petra (
Emma Sjoberg) die Scharte wieder auswetzen. Das Trio ahnt noch nicht, worauf es sich da eingelassen hat...
Wie schon beim ersten Mal in "Taxi" schrieb der französische Erfolgsregisseur Luc Besson (
"Das fünfte Element") auch für das Sequel das Drehbuch und produzierte den Streifen - überließ die Regie aber einem Kollegen. "Taxi, Taxi" ist High Speed-Action - typischerweise gibt es dann auch viel Action und wenig Handlung. Stört aber nicht all zu sehr, Samy Naceri spielt seinen Part sympathisch und 85 Minuten lang kann man sich ja auch mit Hochgeschwindigkeits-Kamerafahrten aus dem rasenden Taxi über Wasser halten - so einigermaßen jedenfalls ...