Das Leben könnte so schön sein - und Winnetou (
Pierre Brice) und sein Schwesterchen Nscho-Tschi (
Marie Versini) würden es so gerne genießen. Aber dummerweise gibt es im Wilden Westen auch böse weiße Männer wie den Banditen Siler (
Harald Leipnitz) und seine Bande, die die beiden in einen Hinterhalt locken. Doch zum Glück gibt es den Trapper Jason alias "Old Firehand" (
Rod Cameron), der die Banditen in die Flucht schlägt. Sie reiten in das Dorf Miramonte, wo die Bewohner gerade nach einer Schießerei Silers Bruder Billy-Bob (
Walter Wilz) verhaftet haben ...
... und genau das wird zum Problem: Siler will sein eigen Fleisch und Blut nämlich befreien und will das Dorf erobern. Daher fordern einige Bewohner schon, Billy-Bob freiwillig freizulassen. Allerdings ist Polizeichef Mendozza (
Rik Battaglia) vehement dagegen: Er will Miramonte mit der Hilfe von Old Firehand und seinen Freunden Tom (
Todd Armstrong) und Caleb (
Vladimir Medar) verteidigen. Die Situation droht zu eskalieren, als Billy-Bob bei einem Fluchtversuch ums Leben kommt ...
Sehr frei nach Karl May geht es hier zu - viel Action, wenig Handlung und recht wenig von den Idealen, für die die Figur des Winnetou eigentlich einmal stand ... Aber obwohl das alles sehr "leinwand-like" aufbereitet wurde und Produzent Horst Wendlandt mit "Columbia" sogar ein Hollywood-Studio als Verleiher mit ins Boot holte, fehlt bei "Winnetou und sein Freund Old Firehand" eigentlich alles, was den Reiz der "Winnetou"-Reihe ausmacht...