Gegensätze ziehen sich an: Rita Boyle (
Meg Ryan) ist aufbrausend und impulsiv, Peter Hoskins (
Alec Baldwin) eher zurückhalten und abgeklärt. Aber sie überzeugt ihn schließlich und Hals über Kopf heiraten die plötzlich. Als die beiden aus der Kirche kommen, steht dort ein alter, todkranker Mann, Julius (
Sydney Walker) und hat nur einen Wunsch: Er möchte die Braut küssen. Rita weiß nicht so recht, aber schließlich kann sie ihm den (
vielleicht letzten) Wunsch nicht abschließen. Wer kann schon ein Küsschen in Ehren verwehren?
Auf der anschließenden Hochzeitsreise findet Peter seine Frau allerdings verändert vor. Irgendwas stimmt nicht an Ritas Verhalten - bis ihm schließlich die Lösung dämmert. Während des ominösen Kusses haben Rita und Julius die Körper getauscht, so dass in Ritas hübschen Körper nun die Seele eines alten kranken Mannes lebt. Und wenn Peter seine "alte Rita" wiederhaben will, müsste er wohl oder übel mit einem alten Mann zusammenleben. Wie kommt er nur aus diesem Dilemma wieder `raus.
Trotz Starbesetzung (neben Meg Ryan und Alec Baldwin wirkt u.a. noch "OSCAR"-Preisträgerin
Kathy Bates mit), ist "Zauberhafte Zeiten" für keinen der Beteiligten ein Meisterstück. Zu unentschlossen pendelt der Film zwischen Komödie und Liebesmelodram. Zu absurd ist vielleicht auch die Story, aber man hat auch schon aus anderen Stories dann doch noch unterhaltsame Filme gezaubert...