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Anastasia - Plakat zum Film

ANASTASIA

("Anastasia")
(USA, 1956)

Regie: Anatole Litvak
Film-Länge: 105 Min.
 
"Anastasia" auf DVD bestellen
DVD:  23.86 EUR
  


 Kino-Start:
 22.02.1957

 DVD/Blu-ray-Start:
 09.01.2006

"Anastasia" - Handlung und Infos zum Film:


Bei der Russischen Revolution 1918 wurde die komplette Zarenfamilie gefangengenommen und ermordet. Die gesamte Zarenfamilie? Nein, seitdem hält sich das Gerücht, dass neben der Zarenmutter (Helen Hayes) auch noch die jüngste Tochter Nikolaus des Zweiten, Anastasia, überlebt hat. Für sie ist auf einer britischen Bank eine Erbschaft von 10 Millionen Pfund deponiert - was natürlich viele dazu inspirierte, nach der echten Anastasia Ausschau zu halten, um einen Teil davon als Belohnung zu kassieren. So auch ein Triumvirat unter Leitung des russischen Möchtegern-Adeligen Bounine (Youl Brynner). In Paris scheinen sie mit der an Gedächtnisschwund leidenden Anna Anderson (Ingrid Bergman) endlich "die richtige" gefunden zu haben.

Mit der "richtigen" meinen die drei aber nichts anders, als ein Mädchen, dass man so "dressieren" kann, dass sie sich gibt, wie die echte Anastasia. Aber schon beim ersten Empfang, als sie sechs Vertretern des alten russischen Reiches vorgestellt wird, hält sie sich nicht an die Spielregeln: Sie gibt gegen Bounines Anweisung eigenmächtig Antworten - und erinnert sich dabei an Details, die eigentlich nur die echte Anastasia kennen kann. Nachdem fast alle Zweifler verstummt sind, kommt der spannende Moment: Das Mädchen wird der Zarenmutter vorgestellt, die letztendlich darüber zu entscheiden hat, ob sie diese Anastasia für echt hält und ihr das Erbe zuerkennt. Die hat aber zunächst überhaupt keine Lust, die Bewerberin überhaupt zu empfangen...

Mit viel Aufwand inszenierte Anatole Litvak einen monumentalen Kostümfilm, der trotzdem unter die Haut geht. Dies liegt neben der Geschichte, die bekanntlich auf realen Tatsachen beruht, vor allem an der grandiosen Darstellung Ingrid Bergmans Sie spielt die Rolle der "Anastasia" vom kleinen, fast hilflosen Straßenmädchen am Anfang, über den "trotzigen Lehrling" bis zur Königlichen Hoheit in jeder Szene glaubhaft und bravourös. Zurecht konnte sie nach "Das Haus der Lady Alquist" ihren zweiten "OSCAR" entgegennehmen.


Die Redaktions-Wertung:80 %

     1 Oscar® 1957:

  • Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.11.2005

Kommentare zum Film:



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