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Antz - Plakat zum Film

ANTZ

("Antz")
(USA, 1998)

Regie: Eric Darnell, Tim Johnson
Film-Länge: 83 Min.
 
"Antz" auf DVD bestellen
DVD:  14.90 EUR
  


 Kino-Start:
 05.11.1998

 DVD/Blu-ray-Start:
 04.07.2006

"Antz" - Handlung und Infos zum Film:


Z labert, meckert und beschwert sich endlos über seine Welt. Aber die ist ja auch wirklich nicht zum Lachen, denn er ist einer der zahllosen Arbeiter am unteren Ende der Kastengesellschaft eines Ameisenhügels und sein Leben ist eigentlich eine einzige Plackerei. Die anderen scheint das nicht zu stören, sie sind anscheind ganz zufrieden. Was Z jedoch anfangs nur selbst nervt, wächst sich nach und nach zur Rebellion der Individualität gegen das Kollektiv aus.

Der gleiche rebellische Geist rührt sich in Prinzessin Bala, nur unter anderen Vorzeichen - denn dieses leist zickige Luxusgeschöpf vom oberen Ende des sozialen Spektrums ist vor allem davon frustriert, daß ihre Vermählung mit General Mandible wohl unvermeidlich ist. Sie will zumindest noch `mal ihren Spaß haben, bevor die Pflicht sie endgültig ins Herrscherinnenkorsett zwängt und geht mit ihrer entsetzten Zofe in eine Arbeiterkneipe, wo sie auf Z trifft...

Als Jeffrey Katzenberg 1994 die Disney-Studios verließ, um später mit David Geffen und Steven Spielberg "Dreamworks" zu gründen, wollte er es seinem Ex-Arbeitgeber zeigen und dort eine große Animationsabteilung aufbauen. Daher griff er begeistert zu, als das Studio "PDI" ihm 1995 das Projekt "Antz" vorstellte. Aus dem komplett computeranimierten Streifen wurde der erste Trickfilm des neugegründeten Majors. Die Stimmen wurden äußerst prominent besetzt, so leiht in der Original-Fassung Woody Allen "Z" sein Organ - und einige Eigenschaften des "Stadtneurotikers" kann man auch an der Ameise wiedererkennen. Zum Glück konnte man im deutschen dann auch Allens deutsche Synchronstimme für die Rolle gewinnen. Dies gilt auch für Sharon Stone, Sylvester Stallone und Gene Hackman, die einem von der Leinwand entgegenschallen. "Antz" ist eine gelungene Computerkomposition aus ungestühmer Lebensfreude und umwerfend eingesetzter Technik. Spätestens wenn die Ameisen Samba tanzen, schwingt das Kino amüsiert mit. Und auch der moralische Aspekt ist geschickt verpackt und wirkt nicht aufgesetzt.

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.08.2002

Kommentare zum Film:



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