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The Artist - Plakat zum Film

THE ARTIST

("The Artist")
(F/B, 2011)

Regie: Michel Hazanavicius
Film-Länge: 100 Min.
 
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Blu-ray:  8.50 EUR
 


 Kino-Start:
 26.01.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 11.10.2012

 Pay-TV-Start:
 24.02.2013

"The Artist" - Handlung und Infos zum Film:


Hollywood 1927. George Valentin (Jean Dujardin) steht im Zenit seines Ruhms – er ist der größte Filmstar aller Zeiten. Die Frauen liegen dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger zu Füssen. Er sonnt sich im Blitzlichtgewitter, die Herzen der Massen fliegen ihm zu. Doch tief im Innern ist er nichts als ein liebenswerter, unreifer Junge, dessen Dasein mit einer blasierten Ehefrau in einem pompös erdrückenden Mausoleum von Hollywood-Villa belanglos dahin läuft.

Als er Peppy Miller (Berenice Bejo) entdeckt, eine Tänzerin aus der dritten Reihe, ist er von ihrer unbekümmerten Frische fasziniert. Ohne Hintergedanken hilft er der jungen Schönen, die sich voll ansteckender Begeisterung und ohne jede Berechnung in die Welt der magischen Studios stürzt, sich einen Platz zu ergattern. Dort wo die Scheinwerfer aufleuchten, die Kameras sich bewegen und die Filmteams gegenseitig befeuern. Bis sie aus seinem Gesichtsfeld verschwindet.

Dann kommt der Tonfilm. Wie im Sturm fegt er die plötzlich veraltete Kunst des George Valentin hinweg und erobert die Leinwände. Doch George ist zu stolz und zu gefangen von seinem Ruhm und Erfolg, als dass er sich nicht mit aller Kraft dagegen anstemmen würde. Er weiß nicht, dass er nicht nur einen Körper, ein Gesicht hat, das die Massen verzaubert, sondern auch eine Stimme.

Das ist sein Untergang. Während die kleine Peppy, der er so selbstlos geholfen hat, wie ein Komet am Firmament des neuen Kinos aufsteigt, steckt er voller Trotz sein ganzes Vermögen in "Tears Of Love“, eine gigantische Großproduktion der alten Schule. Er überwirft sich mit seinem Produzenten und übernimmt selbst die Regie. Mit allen Schikanen, den gewagtesten Stunts, Kämpfen im Dschungel und heißblütigen Küssen, rasanten Verfolgungsjagden, tödlichen Wüsten-Gefahren und galanten Auftritten im Frack. Noch einmal produziert George sein strahlendstes Lächeln, sein hinreißendstes Augenzwinkern bei diesem Film-Abenteuer, dessen Spielfreude sein ganzes Leben ausmacht.

Am Tag der Premiere startet auch Peppys neuer Film, bei dem ihr Name noch über dem Titel steht und der die Fotostrecken der Glamourmagazine füllt. "Tears Of Love" wird ein desaströser Flop, Peppys Film der Blockbuster des Jahres. Erschüttert sieht George die Handvoll seiner Zuschauer, die sich zwischen den leeren Kinostühlen verlieren und einem Liebespaar zusehen, das nicht sprechen kann, Schusswechsel verfolgen, die nicht knallen. In seiner Verbitterung bemerkt er nicht, dass unter ihnen im Dunkel eine junge Frau sitzt, die zu Tränen gerührt seine schneidigen Abenteuer auf der Leinwand mitansieht. Peppy Miller.

Seine Villa, sein ganzer Besitz kommt unter den Hammer. In seiner Zerknirschung, Opfer eines grausamen, ungerechten Schicksals zu sein, vergräbt George sich immer tiefer in seinen Weltschmerz. Er verlässt seine Frau, die ihm keine Träne nachweint, selbst die besten Freunde wenden sich von dem Verbohrten ab. Allein, mit dem treuergebenen Butler und seinem Hund Jack, vegetiert er in einer armseligen Behausung und betrinkt sich, während er sich schluchzend seine einstmals ruhmreichen Filmeskapaden vorführt. Auch als Peppy alles unternimmt, um ihn aus seinem Schmerz zu erlösen, selbst als sie ihn zu sich bringt und er entdeckt, dass sie heimlich seinen Besitz ersteigert hat, um ihn bei sich aufzubewahren, kann George sich nicht überwinden, sein Schicksal, das in Wahrheit seine Selbsttäuschung ist, zuzulassen und wieder aufzustehen. Zu tief sitzt die Kränkung des kleinen Jungen, der er immer noch ist...

     5 Oscar®s 2012:

  • Bester Film
  • Regie: Michel Hazanavicius
  • Hauptdarsteller: Jean Dujardin
  • Kostüme: Mark Bridges
  • Musik: Ludovic Bource

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 15.12.2011

Kommentare zum Film:



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