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1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde - Plakat zum Film

1 1/2 RITTER - AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE

(D, 2008)

Regie: Til Schweiger
Film-Länge: 115 Min.
 
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DVD:  8.80 EUR
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Blu-ray:  7.39 EUR
 


 Kino-Start:
 18.12.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 21.08.2009

 Pay-TV-Start:
 07.02.2010

 Free-TV-Start:
 19.02.2011

"1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde" - Handlung und Infos zum Film:


König Gunther (Thomas Gottschalk) hat zum ritterlichen Wettkampf auf seine Burg eingeladen und verfolgt mit seiner Tochter, Prinzessin Herzelinde (Julia Dietze), und seinem Gast, Graf Luitpold Trumpf (Udo Kier), wie edle Recken im Burghof ihre Kräfte messen. Es steht nicht gut für Gunthers heimische Mannschaft – sie liegt nach Punkten weit zurück. Angesichts der drohenden Niederlage des Teams entschließt sich der beste Ritter des Königs zu einem verzweifelten Schritt: Ganz allein will der furchtlose Lanze (Til Schweiger) gegen zehn Gegner gleichzeitig antreten. Der tollkühne Coup gelingt, und mit todesmutigem Einsatz gleicht Lanze den Spielstand nicht nur aus, sondern verbucht sogar den Punkt, der zum Sieg von Gunthers Rittern führt.

Lanze ist an Gunthers Hof als Leibwächter der hinreißenden Prinzessin eingeteilt und versieht diesen Dienst mit eiserner Disziplin und ausgeprägtem Ehrgefühl – Trinken und Brandschatzen passen nicht zum Image eines Ritters. Allerdings konnte er nicht verhindern, dass er sich heimlich in Herzelinde verliebt hat. Da er Burgfräuleins gegenüber generell äußerst schüchtern ist, bringt er auch in Gegenwart der Prinzessin kaum einen vernünftigen Satz zustande. Was letztlich nichts ausmacht, denn an eine gemeinsame Zukunft der beiden wagt Lanze nicht zu denken – schon aus Standesgründen ist er kein geeigneter Partner für die holde Maid. Dabei hat auch sie sich offenbar ebenfalls in den sympathischen und starken Leibwächter verliebt, doch ihre Flirtversuche scheitern regelmäßig an seiner stocksteifen Dienstbeflissenheit.

Außerdem hat der König für Herzelinde sowieso bereits einen Bräutigam ausgewählt: Graf Luitpold Trumpf, der durch sein Medienimperium zum wohlhabendsten Mann des Reiches aufgestiegen ist. Als Verlobungsgeschenk für Herzelinde offeriert er eine ganze Burg… die Gunther aber bereits als Urlaubsdomizil dient. Es stellt sich nämlich heraus, dass Gunther sie gar nicht verkauft hat, Luitpold sie also auch nicht kaufen konnte: Der Graf hat sich von einem Betrüger übers Ohr hauen lassen. Gunther ist aber mit Luitpolds Geste zufrieden – ihn interessiert der unermessliche Reichtum, der durch die Heirat in seine Familie kommt. Allerdings hat er seine Pläne nicht mit der potenziellen Braut abgesprochen, die sich prompt lauthals beklagt: Im Gegensatz zum König will sie sich nicht kaufen lassen, und der Bräutigam ist ihr viel zu alt. Dem Abendessen zu Luitpolds Ehren bleibt sie demonstrativ fern. Obwohl der König seiner Tochter zürnt, lässt er sich erweichen und ist schließlich bereit, ihr die Ehe mit dem schmierigen Krösus zu ersparen.

Lanze begleitet Herzelinde zum Live-Konzert von New Kids On The Block, weigert sich aber, mit ihr zu tanzen. Er bestellt an der Bar bei dem zwielichtigen Barmann Siegfried (Thierry van Werveke) ein Felsquellwasser und wundert sich, dass es derart im Rachen brennt: – das angebliche Wasser ist hochprozentiger Schnaps. Auf dem Heimweg begleitet Lanze wie üblich Herzelindes Kutsche, vollführt aber aufgrund seiner Volltrunkenheit derart gefährliche Stunts, dass er, als er einen Moment nicht aufpasst, von einem Ast aus dem Sattel gehoben wird und bewusstlos zu Boden stürzt. Stunden später wird er von des Königs Suchmannschaft gefunden – Herzelinde ist verschwunden, und in einer schriftlichen Lösegeldforderung verlangt der "Schwarze Ritter" 1000 Gulden für ihre Freilassung. König Gunther ist von Lanzes eklatantem Versagen schwer enttäuscht und lässt ihn in den Kerker werfen.

Lanzes Zellengenosse ist der türkische Lebenskünstler und Kleinganove Erdal (Rick Kavanian), den der Ritter bereits am Abend zuvor in der Bar kennengelernt hat – Erdal ist jener Betrüger, der Graf Luitpold jene Burg angedreht hat, die gar nicht zum Verkauf stand. Weil Lanze trotz seines Versagens Gunthers bester Mann ist und bleibt, bekommt er den königlichen Auftrag, den Schwarzen Ritter zu stellen und Herzelinde zu befreien. Begleitet wird er von Erdal, der seine Haut retten will und einfach behauptet, er kenne das Versteck des Entführers. Dass Erdal gelogen hat, merkt Lanze, als die beiden im Bordell landen, wo es statt des Schwarzen Ritters nur handfest zupackende Maiden gibt, welche Lanze mit deutlichen Worten sehr gerne ihre Dienste anbieten wollen. Das kann der aufrechte Ritter nur mit Mühe verhindern.

Erdal schlägt nun vor, dass die beiden sich als Minnesänger tarnen und undercover weiter recherchieren. Er ist außerdem überzeugt, dass ein gewisser Walter Sattler (Ralph Herforth) ihnen weiterhelfen kann: Dieser neurotische Bandenführer ist bei Robin Hood in die Lehre gegangen und ahmt ihn in jeder Beziehung nach. Lanze und Erdal werden in die Bande aufgenommen, als Erdal behauptet, Lanze sei der berühmte Minnesänger und Songschreiber "Lanzelot", der nun einen heroischen Hit über Sattler schreiben will. Der total unmusikalische Lanze wird von diesem nicht abgesprochenen Plan völlig überrumpelt und muss aus dem Stegreif einen Song improvisieren, der sich äußerst kläglich anhört, aber – o Wunder – dem besungenen Walter Sattler hervorragend gefällt.

Sattlers Bande inklusive Erdal und "Lanzelot" überfallen ein Spielcasino, doch die Hühner-Roulette spielenden Gäste lassen sich überhaupt nicht beeindrucken. Erst Lanze gelingt es, das faszinierende Spiel zu unterbrechen. Unter den ausgeraubten Gästen befindet sich auch der mächtige Luitpold, der darauf eine Medienkampagne gegen Sattler starten und einen Preis auf seinen Kopf aussetzen will. Der Chefredakteur (Helmut Markwort) von Luitpolds "seriöser" Boulevard-Zeitung Schild verweigert angesichts dieser unjournalistischen Hetzaktion den Gehorsam und – überlebt die Auseinandersetzung mit seinem Konzernchef nicht.

Der misstrauische Walter Sattler merkt, dass die "Minnesänger" ihn wegen des Schwarzen Ritters aushorchen wollen und verweigert die Auskunft. Lanze und Erdal wissen nur, dass sie "im Süden" suchen müssen. Eine Hexe (Hannelore Elsner) weist ihnen gegen Gebühr den Weg zur "Schänke am Ende der Welt" und weissagt ihnen, dass sie dort Näheres erfahren. Als Lanze und Erdal sich auf ihrer langen Reise näher kennenlernen, stellt sich heraus, dass Erdal nicht lesen kann – er beklagt sich bitter über König Gunthers mangelhafte Intergrationspolitik, unter der die türkischen Mitbürger zu leiden haben. Aber im Umgang mit Frauen ist Erdal Lanze haushoch überlegen, und so probt er mit dem schüchternen Ritter, wie er der angebeteten Herzelinde eine Liebeserklärung machen kann.

Als die beiden in der "Schänke am Ende der Welt" eintreffen, freut sich Erdal, denn er entdeckt ein Bild von Lanze in der "Schild"-Zeitung. Ahnungslos macht er einen lesekundigen Gast (Charly Hübner) auf den Artikel aufmerksam, der sich als Steckbrief entpuppt: Auf Ritter Lanze, Bandenmitglied von Walter Sattler, sind 10.000 Gulden ausgesetzt! Sofort stürzen sich alle Kneipengäste auf Lanze, der sich kräftig seiner Haut wehren muss, während sich Erdal in einen stillen Winkel zurückzieht und von dem Kreuzzugsmitbringsel Roberto (Roberto Blanco) erfährt, wo sich der Schwarze Ritter wirklich aufhält.

Die 1 ½ Ritter reiten umgehend zu dem besagten Aufenthaltsort, und Lanze fordert den Schwarzen Ritter (Tobias Moretti) vor dessen Anwesen zum Schwertkampf heraus, der unentschieden ausfällt, weil beide unüberwindliche Meister ihres Fachs sind. Erst als die Ritter erschöpft sind, kommen sie ins Gespräch. So erfahren Lanze und Erdal, dass der Schwarze Ritter, einst ein gefürchteter Räuber und Entführer, schon vor Jahren aus der Entführungsbranche ausgestiegen ist und nun in einer basisdemokratischen Kommune im Kreis bildschöner Frauen lebt – sie alle sind ehemalige Geiseln, die die ökologisch korrekte Siedlung des Schwarzen Ritters dem patriarchalischen Mief ihrer Eltern- und Herrschaftshäuser eindeutig vorziehen und deshalb bei ihm geblieben sind. Zwei der schönen Prinzessinnen, Brunhilde (Zora Holt) und Brünhilde (Stefanie Stappenbeck), sind derart von dem noch jungfräulichen Lanze angetan, dass er nun nicht mehr entkommen kann: In einem nächtlichen Intensivkurs machen ihn die beiden zum ganzen Mann. Aus dem Bericht des Schwarzen Ritters wird klar, dass er mit Herzelindes Entführung nichts zu tun hat – der echte Entführer hat sich mit Namen und Rüstung des Schwarzen Ritters getarnt, um von sich selbst abzulenken.

Tatsächlich wird Herzelinde, die sich inzwischen mit ihrem Kerkermeister Bernd (Justus von Dohnanyi) angefreundet hat, von dem betrügerischen Prinz Gustav (Mark Keller) gefangen gehalten, der Graf Luitpold eine Menge Geld schuldet und deswegen die Prinzessin mit Hilfe des perfiden Barmanns Siegfried entführt hat, um sie dem schurkischen Medienzar zu übergeben. Über die Rüstung des falschen Schwarzen Ritters kommen Lanze und Erdal dem bösen Prinzen auf die Schliche, doch der denunziert die beiden bei König Gunther und behauptet, Lanze selbst sei der Schwarze Ritter! Lanze und Erdal landen wieder im Kerker und werden gefoltert, weil sie verraten sollen, wo sich Herzelinde befindet.

Erdals Schlitzohrigkeit ist es zu verdanken, dass die beiden fliehen können, doch Erdal hat genug von dem Abenteuer und lässt Lanze im entscheidenden Moment im Stich – der Ritter dringt allein in Luitpolds Burg ein, um in tollkühnem Handstreich die geliebte Herzelinde zu befreien. Gleichzeitig knackt Erdal den Keuschheitsgürtel einer bildschönen Magd (Anna Maria Mühe), der er seine Geschichte erzählt, weil er ihr vorschwindelt, als Regisseur ein Stück mit ihr inszenieren zu wollen. Die Magd beklagt sich über Erdals Treuebruch seinem Freund gegenüber – in diesem Moment begreift Erdal, wie schmählich er Lanze behandelt hat. Sofort eilt er an die Seite seines Freundes – aber haben die beiden angesichts der haushohen Übermacht in Luitpolds Burg überhaupt eine Chance…?

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 23.11.2008


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