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Avengers: Infinity War - Plakat zum Film

AVENGERS: INFINITY WAR

("Avengers: Infinity War")
(USA, 2018)

Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Film-Länge: 149 Min.
 
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DVD:  15.99 EUR
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Blu-ray:  19.99 EUR
 


 Kino-Start:
 26.04.2018

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.09.2018

 Pay-TV-Start:
 25.12.2018

"Avengers: Infinity War" - Handlung und Infos zum Film:


Thanos kommt. Die Avengers haben was dagegen. Und im Marvel-Logo prangt jetzt eine 10. Lasset die Jubiläums-Festspiele beginnen! 18 Filme lang hat das Marvel Cinematic Universe auf diesen Moment hingearbeitet. Worum es in Film 19 geht, zeigt das Plakatmotiv: Ein gigantisches Klassentreffen (fast) aller MCU-Helden – von Urgestein Iron Man (Robert Downey jr.) bis zum letzten Neuzugang Black Panther (Chadwick Boseman). Der, der alle zusammenbringt, tauchte bisher bervorzugt in den kleinen Teaser-Szenen im Abspann auf: Thanos – ein aufgeblähter, computeranimierter Josh Brolin mit auberginer Gesichtsfarbe und gelungenem Performance Capturing. Der Weltraum-Tyrann ist auf der Suche nach den diversen bunten Infinty-Steinen, die hier und da in den bisherigen Filmen verstreut waren. Denn hat man alle zusammen, ergibt das nicht nur einen schick dekorierten Handschuh, sondern macht auch das Überschurkentum so viel einfacher: Massenmord benötigt dann keine mühsame Einzelarbeit mehr, sondern mit einem Schnipp lässt sich die halbe Zivilisation auslöschen. Was Thanos für eine gelungene Maßnahme gegen Überbevölkerung hält, den Avengers aber reichlich gegen den Strich geht. Aber gut, da muss man ja mit knapp zwei Dutzend Comic-Helden was gegen unternehmen können...

Zumindest bekommt man mit diesem Aufgebot leicht zweieinhalb Stunden Blockbuster voll. Die große Frage war: Endet dieses Mammutprojekt im großen Leinwand-Chaos? Klare Antwort: Nein! Die Russo-Brüder, die mit "The Return Of The First Avenger" vor vier Jahren den bisher besten Marvel-Film ablieferten, halten hier als Regisseure straff die Zügel in der Hand – auch weil ihnen ihre Autoren ein relativ einfach strukturiertes Drehbuch abgeliefert haben. Man teile die Helden bei ihrem Versuch, die Infinity-Steine zu beschützen, in übersichtliche Kleingruppen auf, lasse sie munter aufeinander los frotzeln und vermeide zu hektisch zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und her zu schneiden. "Infinity War" bleibt tatsächlich über weite Teile überraschend übersichtlich – vorausgesetzt, man hat in den vergangenen zehn Jahren einigermaßen gut aufgepasst und ist mit den Figuren vertraut. Zwischendurch gibt es natürlich diverse aufwändige Action-Set-Pieces – ebenfalls erfreulich wenig wirr, aber nicht ganz so originell wie einst Captain Americas Fahrstuhl-Klopperei. Keine Frage: Für Liebhaber des Marvel-Kino-Universums ist das ein großer Spaß – auch wenn beim Massenauflauf natürlich der spezielle Charme der verschiedenen Figuren nicht ganz so stringent durchgezogen werden kann wie in ihren Einzelabenteuern.

Bleibt der Blick auf den Cliffhanger, der... klar... sein muss, weil "Infinity War" ja nur die erste Hälfte des großen Finales der aktuellen Marvel-Ära (bestehend aus MCU-Phase 1 bis 3) ist. Und ohne zu spoilern: Dieser Cliffhanger hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack, weil er so drüber erscheint, dass man anschließend ahnt: Auch die dramatischsten Überraschungen der vergangenen Stunden werden am Schluss womöglich gar keine Rolle mehr spielen. Das nimmt ein wenig die Substanz aus der Sache. Dann allerdings googelt man als Nicht-Comic-Kenner mal schnell "Secret Wars" – der heißeste Insider-Tipp für den noch geheimen Titel des nächsten "Avengers"-Teils – und freut sich auf den Mind Fuck, der da hoffentlich im nächsten Jahr noch kommen mag.

FAZIT: Der Hype-Blockbuster des Kinosommers liefert ab, was von ihm erwartet wird. Die zweite Hälfte nächstes Jahr darf aber gerne noch eine Spur innovativer werden.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 31.01.2019


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