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Der Babadook - Plakat zum Film

DER BABADOOK

("The Babadook")
(AUS, 2014)

Regie: Jennifer Kent
Film-Länge: 94 Min.
 
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 Kino-Start:
 07.05.2015

 DVD/Blu-ray-Start:
 18.09.2015

 Pay-TV-Start:
 08.07.2016

 Free-TV-Start:
 13.09.2017

"Der Babadook" - Handlung und Infos zum Film:


Seit dem Tod ihres Mannes wird die alleinerziehende Mutter Amelia (Essie Davis) von den vergangenen Ereignissen heimgesucht: Als ihr Ehemann sie zur Geburt des gemeinsamen Sohnes ins Krankenhaus brachte, kam es zum Unglück. Nur Amelia und der unmittelbar nach dem Unfall geborene Samuel (Noah Wiseman) überlebten. Knapp sieben Jahre später lässt Amelia das schreckliche Ereignis immer noch nicht los.

Und auch Samuel wird von Albträumen geplagt, in denen er von einem unheimlichen Monster gejagt wird. Mit selbstgebauten Waffen und Knallkörpern will er sich gegen das Ungeheuer zur Wehr setzen. Samuels lebhafte Fantasie führt dabei aber verstärkt zu Problemen im Alltag: In der Schule, auf dem Spielplatz und bei anderen Kindern eckt er mit seinem teils irrationalen Verhalten an, was dazu führt, dass der Junge der Schule verwiesen wird. Auch Amelia selbst hat Probleme, das Verhalten ihres Sohnes zu ertragen – schließlich jähren sich Todestag ihres Gatten und Geburtstag ihres Sohnes bald wieder und Samuel raubt ihr mit seinen Ängsten zunehmend den Schlaf.

Als Samuel eines Abends das seltsame und unheimliche Kinderbuch mit dem Titel "Mister Babadook" in seinem Zimmer entdeckt und seiner Mutter überredet, ihm die beklemmend düstere Erzählung als Gute Nacht-Geschichte vorzulesen, eskaliert das Geschehen zunehmend. Denn in dem Buch droht die furchteinflößende Kreatur, der "Babadook", dem Leser damit, sich in dessen Leben zu schleichen und sich daraus nicht mehr vertreiben zu lassen. Obwohl Amelia die nächtlichen Alpträume ihres Sohnes zunächst als Ausgeburt kindlicher Einbildungskraft abtut, scheint die fiktive Figur tatsächlich vom Leben der Mutter und des Sohnes Besitz zu ergreifen. Amelia gerät dabei zwischen ihrem anstrengenden Job als Altenpflegerin und der Herausforderung durch ihren zunehmend verstörten Sohn an die Grenze ihrer Belastbarkeit.

Als Samuel im Keller des Hauses spielt, in dem Amelia die Andenken an ihren verstorbenen Gatten aufbewahrt, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden. Amelia findet Glasscherben in ihrem Abendessen und ein verunstaltetes Foto ihres verstorbenen Mannes. Nachdem Samuel auf der Geburtstagsfeier seiner Cousine diese in einem Wutanfall verletzt und dann auf der anschließenden Heimfahrt intensive Angstattacken bekommt, weiß sich Amelia nicht anders zu helfen, als ihren Arzt um ein Beruhigungsmittel zu bitten.

In den folgenden Tagen verschwimmen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit zunehmend. Das Kinderbuch "Mister Babadook", das Amelia zerstört zu haben glaubte, taucht plötzlich wieder auf ihrer Türschwelle auf. Neu hinzugefügte Seiten, die beim ersten Lesen noch nicht im Buch waren, prophezeien, dass Amelia ihren Hund, ihren Sohn Samuel und schließlich sich selbst töten wird. In dem Glauben, verfolgt zu werden, verbrennt Amelia wütend das Buch und will den Vorfall anschließend der Polizei melden. Ohne das Kinderbuch als Beweis und mit dem verwirrten Eindruck, den sie auf die Beamten macht, findet sie bei diesen jedoch kein Gehör.

Die Vorkommnisse in ihrem Haus werden daraufhin zunehmend verstörender: Amelias Küche wird von einer Insektenplage heimgesucht, unheimliche Geräusche rauben ihr nachts den Schlaf. Als Amelia ins Visier der Sozialarbeiter gerät, die wegen Samuels Schulsuspendierung nach ihm sehen sollen und den desolaten Zustand des Hauses bemerken, nimmt der Druck auf sie zu. Während in den folgenden schlaflosen Nächten Amelias Paranoia wächst, fühlt sie sich in den Abendstunden in ihrem Haus nicht mehr sicher und glaubt schließlich selbst an die Existenz des "Babadook": Seltsame Laute, die unheimlichen Rufe des Ungeheuers sowie unheilvolle Schatten steigern ihre Ängste ins Unermessliche. Je stärker der "Babadook" in das Leben von Amelia und Samuel tritt, desto unberechenbarer wird ihr Verhalten – und je mehr sie versucht sich gegen den "Babadook" zu wehren, umso stärker scheint er zu werden.

Schließlich meldet sie sich bei ihrer Arbeitsstelle krank, um endlich ein wenig Ruhe zu finden. Als Samuel entgegen der Anweisung seiner Mutter die greise Nachbarin um Hilfe ruft, kappt Amelia die Telefonleitung, verriegelt das Haus und bewaffnet sich mit einem Küchenmesser.

In einem Traum begegnet Amelia ihrem verstorbenen Gatten und wird anschließend vom "Babadook" durch das Haus gejagt. Wie von Sinnen tötet sie wenig später ihren Hund Bugsy mit bloßen Händen und versucht, ihren Sohn aus seinem Zimmer zu locken, in dem er sich verschanzt hat. Schließlich tritt sie die Tür gewaltsam ein und versetzt Samuel mit Todesdrohungen in Panik. In seiner Not rammt Samuel Amelia ein Messer ins Bein und versteckt sich im Keller des Hauses, den er mit Fallen ausgelegt hat, um sich vor dem "Babadook" zu schützen. Hier gelingt es ihm letztendlich, seine Mutter ohnmächtig zu schlagen. Als Amelia wieder zu sich kommt, hat Samuel sie gefesselt. Ihr Sohn fleht sie an, sich dem Monster zu stellen, das von ihr Besitz ergriffen hat, worauf Amelia ein plötzlicher Moment der geistigen Klarheit widerfährt: Sie begreift, dass sie sich dem "Babadook", der sich tief in ihrer Seele eingenistet hat, endlich stellen muss...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 06.04.2015


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