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Besessen - Plakat zum Film

BESESSEN

("Possession")
(USA, 2002)

Regie: Neil LaBute
Film-Länge: 103 Min.
 
"Besessen" auf DVD bestellen
DVD:  24.00 EUR
  


 Kino-Start:
 28.11.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.05.2003

 Pay-TV-Start:
 18.02.2004

 Free-TV-Start:
 04.11.2005

"Besessen" - Handlung und Infos zum Film:


Im Londoner Auktionshaus Sotheby's kommt ein berühmtes Liebesgedicht des viktorianischen Poeten Randolph Henry Ash (Jeremy Northam) als Originalmanuskript unter den Hammer - Mindestgebot £ 40.000. Die legendären Verse des Dichters sind heute wieder en vogue, und zwei Literaturforscher konkurrieren mit ihren biografischen Veröffentlichungen: Der eingebildete Professor Morton Cropper (Trevor Eve) aus New Mexico, der für seine Universität bei der Versteigerung mitbietet, und der kauzige Londoner Professor Blackadder (Tom Hickey), bei dem der Amerikaner Roland Michell (Aaron Eckhart) einen Job als wissenschaftlicher Assistent ergattert hat. Roland hat selbst dichterische Ambitionen, weiß aber schon genug vom Leben, um die Welt ohne große Illusionen zu sehen - er wäre auch mit einer Karriere als Dozent zufrieden. Im Augenblick muss er für Blackadder den Nachlass des großen Ash nach allerdings recht prosaischen Themen durchforsten, zum Beispiel: Wie viele Gläser Stachelbeermarmelade hat Ashs Frau Ellen (Holly Aird) 1855 eingemacht?

Bei seinen Recherchen in der Bibliothek findet Roland in einem Buch aus Ashs persönlichem Besitz einen handgeschriebenen Originalbrief des Dichters, der ihn sofort fasziniert. Er entwendet den Brief und diskutiert seinen Fund mit seinem englischen Freund Euan (Tom Hollander): Ash schreibt diesen sehr intimen Liebesbrief an eine nicht näher benannte "Madam", die aber nicht seine Frau zu sein scheint. Unklar bleibt, ob der Brief je abgeschickt wurde. Randolph Henry Ash gilt als unantastbarer Dichter, dessen Worte der reinen romantischen Liebe unvergesslichen Ausdruck verleihen - sollte der treusorgende Ehemann insgeheim eine außereheliche Affäre gehabt haben, die selbst den anerkannten Spezialisten entgangen ist? Dann müsste die Geschichte in der Tat neu geschrieben werden. In literarischen Zirkeln wäre das eine Sensation.

Von Euan bestärkt, erwacht in Roland das Jagdfieber. Er macht halbherzige Anstalten, Professor Blackadder von seinem Fund zu berichten, doch der nimmt seinen schlampig gekleideten und unrasierten amerikanischen Assistenten nicht ernst, lässt ihn gar nicht erst zu Wort kommen. Roland ist das ganz recht, er recherchiert auf eigene Faust weiter und forscht besonders nach Frauen in Ashs Bekanntenkreis.

1859 lernt Ash auf einer Abendgesellschaft die weniger berühmte Dichterin Christabel LaMotte (Jennifer Ehle) kennen. Sie macht starken Eindruck auf ihn - nicht zuletzt, weil sie den gefeierten Dichter ohne Umschweife und mit treffsicheren Formulierungen wegen seiner frauenfeindlichen Verse angreift. Dennoch sind sich die beiden sympathisch. Roland findet in den überlieferten Tagebuchaufzeichnungen und Briefen jedoch nur vage Andeutungen über die beiden. Sein Kollege, der Assistent Fergus Wolff (Toby Stephens), weiß, wo Roland mehr über Christabel LaMotte erfahren kann: In der englischen Stadt Lincoln arbeitet seine Bekannte Dr. Maud Bailey (Gwyneth Paltrow) über LaMotte. Roland besucht sie also und bittet um Unterstützung. Er ist von Fergus bereits vorgewarnt, und tatsächlich erlebt er Maud als sehr zugeknöpft, abweisend und schnippisch. Sie reagiert empört, als Roland zugibt, Ashs Originalbrief aus der Bibliothek gestohlen zu haben. Sie glaubt auch nicht an irgendwelche Verbindungen zwischen Ash und Christabel und erklärt dem überraschten Roland, LaMotte sei lesbisch gewesen und habe mit der Malerin Blanche (Lena Headey) zusammengelebt. Von ihr sind praktisch keine Briefe überliefert.

Roland staunt ein zweites Mal, als Maud sich spontan bereit erklärt, ihn bei sich übernachten zu lassen, denn er hat kein Geld fürs Hotel, möchte aber auch am nächsten Tag in der örtlichen Bibliothek weiter recherchieren. Maud erzählt, dass sie einst mit Fergus zusammen war, ihm dann aber enttäuscht den Laufpass gegeben hat - was dessen bissige Bemerkungen erklärt...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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