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Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns - Plakat zum Film

BRIDGET JONES - AM RANDE DES WAHNSINNS

("Bridget Jones: The Edge Of Reason")
(GB/USA, 2004)

Regie: Beeban Kidron
Film-Länge: 108 Min.
 
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 Kino-Start:
 02.12.2004

 DVD/Blu-ray-Start:
 27.05.2010

 Pay-TV-Start:
 25.12.2005

 Free-TV-Start:
 18.03.2007

"Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" - Handlung und Infos zum Film:


Die Story beginnt da, wo der erste Film mit Happy End aufhörte; oder besser gesagt – aufzuhören schien. Denn seit Bridgets romantischer Umarmung nachts vor ihrer Tür mit Traummann Mark Darcy (Colin Firth) sind gerade mal vier Wochen vergangen und Bridget ist nun schon offiziell die Freundin von Darcy. Aber statt auf rosa Wolken zu schweben, stolpert sie auf falschen Schuhen und im falschen Kleid durch alle Fettnäpfchen, die Londons High Society für sie bereithält. Sie findet sich auf viel zu vielen steifen Empfängen wieder, würde sie doch lieber romantische Stunden zu zweit erleben.

Außerdem findet sie heraus, dass sich ihr Geliebter auch noch als treuer Wähler der konservativen Partei entpuppt. Doch als viel beschäftigter Anwalt hat Mark halt seine Verpflichtungen. Doch ein viel größeres Problem für Bridget ist ein hübsches Wesen, das in Marks Büro als übereifrige Praktikantin arbeitet und auf den Namen Rebecca (Jarinda Barrett) hört. Diese bewegt sich auf ihren endlos langen Beinen traumwandlerisch sicher über das glatte Parkett, auf dem Bridget ständig ausrutscht.

Mark überrascht Bridget mit einer Woche Skifahren in Österreich. Bridget freut sich auf romantische Hüttenabende zu zweit, ist es doch mit ihrer Skifahrkunst nicht sehr weit her. Doch dann steht plötzlich Rebecca auf der Piste und wedelt mit eleganten Schwüngen die Piste herunter. Also gestalten sich die Nächte ebenfalls frostig. Jetzt ist es für Bridget sonnenklar, dass ihr Liebster sich hinter ihrem breiten Rücken mit der gertenschlanken Rebecca vergnügt.

Aber auch an anderen Fronten kämpft Bridget mit den Tücken des Alltags: In ihrem Job muss sie einen neuen Chef von ihrem Können überzeugen, ein übereifriger Handwerker verunstaltet ihre Wohnung und allerlei weitere Unwägbarkeiten tragen nicht gerade zu ihrer seelischen Verfassung bei. Da hilft nur der Krisenrat mit den Freunden Shazzer (Sally Phillips) und Jude (Shirley Henderson) – und die beruhigende Wirkung von Zigaretten, Chardonnay und Schokolade.

Wie gut, dass gerade in diesen Momenten des Zweifels ein alter Bekannter Bridgets Weg kreuzt und seine Hilfe anbietet. Ausgerechnet ihren Ex-Boss und Ex-Liebhaber Daniel Cleaver (Hugh Grant) trifft sie auf einer Geschäftsreise nach Thailand, wo sie als Reporterin einen Auftrag durchführen soll. Der treibt sie an den Rand des Wahnsinns, indem er alle Register seines Könnens zieht, um sie zu verführen. Doch statt im siebten Himmel zu schweben, landet sie in einem überfüllten Frauengefängnis wegen Drogentransfer. Sie wurde mies vom Freund einer Freundin reingelegt. Was nun? Auf Daniels Hilfe kann sie nicht bauen, der macht sich aus dem Staub. Nach einer Nacht in der überfüllten Zelle, in der Bridget sofort die Sympathien ihrer Mitinsassinnen erwirbt, steht plötzlich Mark, die treue Seele, auf der Matte, um sie mit einem juristischen Winkelzug aus dem Gefängnis zu befreien. Sollte dies ein neuer Anfang für beide sein…?

Sind Vergleiche mit dem ersten Teil legitim, notwendig…? Gut, dann eins vorweg: Den Witz und die Originalität des Vorgängers erreicht "Bridget Jones 2" nur selten; was bei einem Sequel aber auch ungewöhnlich wäre. Das erste was auffällt, ist, dass Renee Zellweger sich wieder ein paar Kilo mehr draufgefuttert hat (was ja auch schon promotion-wirksam ausgeschlachtet wurde). Ansonsten ist alles beim alten: Bei Colin Firth weiß man über weite Strecken nicht, ob man ihn sympathisch oder unsympathisch finden soll, bei Hugh Grant ist man sich da (rollenbedingt) sicherer, dabei kommt er über eine Nebenrolle nicht hinaus. Das Drehbuch wartet mit einigen Pointen auf… und am Ende werden sich die Frauen tendenziell besser amüsiert haben. Und doch: Auch als Mann kann man seinen Spaß an diesem Film haben, wie der Autor dieser Zeilen bestätigen kannn…


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


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